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Startseite » ChatGPT-Chef verspottet Elon Musk: „Verrückt“
Geschäft

ChatGPT-Chef verspottet Elon Musk: „Verrückt“

MitarbeiterBy MitarbeiterFeber 11, 2025
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ChatGPT-Chef verspottet Elon Musk: „Verrückt“

OpenAI steht laut ChatGPT-Chef Altman nicht zum Verkauf. Er erteilt US-Milliardär Musk eine Absage und spottet über X.

OpenAI-Chef Sam Altman hat das fast 100 Mrd. Dollar (97 Mrd. Euro) schwere Übernahmeangebot einer von Tech-Milliardär Elon Musk angeführte Investorengruppe entschieden zurückgewiesen. „OpenAI steht nicht zum Verkauf“, sagte Altman auf dem „AI Summit“ in Paris der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Ich denke, er versucht wahrscheinlich nur, uns auszubremsen.“ Elon Musk sei mit seiner Firma X.ai offensichtlich ein Wettbewerber.

„Ich wünschte, er würde einfach konkurrieren, indem er ein besseres Produkt baut.“ Stattdessen verlege sich Musk auf „Taktiken, viele, viele Klagen und alle möglichen anderen verrückten Dinge“.

Altman reagierte mit Spott

Zuvor hatte Altman bereits auf Musks Online-Plattform X spöttisch reagiert. „Nein, danke“, schrieb er. Aber man würde Musk Twitter für 9,74 Mrd. Dollar abkaufen, wenn er dies wolle. Der Tech-Milliardär hatte 2022 für den Kurznachrichtendienst Twitter, die Basis von X, rund 44 Mrd. Dollar bezahlt. Darüber hinaus äußerte sich OpenAI nicht. Die Antwort von Musk auf Altman auf X kam schnell und fiel knapp aus: „Schwindler“

Attacke auf Umbau von OpenAI

OpenAI ist gerade dabei, die Struktur zu ändern und sich in ein gewinnorientiertes Unternehmen umzuwandeln. Musk, einst ein Mitgründer von OpenAI, führt bereits einen Kampf gegen das Start-up vor Gericht, um das zu verhindern. Dort behauptet er unter anderem, er sei bei seinem Ausscheiden betrogen worden.

Die Investorengruppe bietet für die Nonprofit-Organisation, die bisher OpenAI kontrolliert. Ursprünglich wurde als Ziel von OpenAI ausgegeben, Künstliche Intelligenz zum Wohle der Menschheit zu entwickeln. Altman hatte 2019 auch eine auf Profit ausgerichtete Tochterfirma gegründet, um Geld von Investoren wie Microsoft einzusammeln. Nun soll OpenAI insgesamt als Unternehmen auf Gewinn ausgerichtet werden. Einige frühere Mitarbeiter warnen, dass dieser Schritt die Risiken bei der KI-Entwicklung verstärken könne.

OpenAI ist Medienberichten zufolge aktuell in Gesprächen mit Investoren wie Microsoft darüber, welchen Anteil an dem gewinnorientierten Unternehmen sie bekommen. Microsoft hatte Milliarden in OpenAI gesteckt – und dem Start-up damit den Zugang zu enormen Computer-Ressourcen ermöglicht. Im Gegenzug bekam Microsoft den Zugang zur KI-Technologie von OpenAI und integriert sie in seine Software-Produkte.

Musk-Anwalt: Werden Gegenofferten überbieten

Neben Musks eigener KI-Firma xAI beteiligen sich an dem Angebot dem „Wall Street Journal“ zufolge mehrere Finanzinvestoren. Musks Anwalt sagte der Zeitung, die Gruppe sei bereit, jedes konkurrierende Gebot zu übertreffen.

OpenAI war zuletzt laut Medienberichten auch in Gesprächen mit Investoren über eine neue Finanzierungsrunde mit einem Volumen von bis zu 40 Mrd. Dollar. Dabei strebe OpenAI eine Gesamtbewertung von 300 Mrd. Dollar an, schrieb das „Wall Street Journal“. Der japanische Technologiekonzern Softbank wolle zwischen 15 und 25 Mrd. Dollar investieren.

Softbank ist auch ein Partner von OpenAI bei dem von Donald Trump vorgestellten Projekt Stargate zum Aufbau von KI-Rechenzentren in den USA. Der Ankündigung zufolge wollen sie bis zu 500 Mrd. Dollar investieren. Musk, der zu einem engen Vertrauten Trumps wurde, behauptete später, OpenAI und Softbank hätten gar nicht so viel Geld.

Der KI-Chatbot ChatGPT hatte vor gut zwei Jahren einen Hype um Künstliche Intelligenz ausgelöst – mit Erwartungen, die von schier unbegrenzten Möglichkeiten im Digitalen bis hin zur Angst vor einem Auslöschen der Menschheit reichen.

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