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Startseite » Minister verrät, wie das Handy-Verbot funktioniert
Politik

Minister verrät, wie das Handy-Verbot funktioniert

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 19, 2025
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Minister verrät, wie das Handy-Verbot funktioniert

Bildungsminister Christoph Wiederkehr war am Mittwoch zu Gast bei FELLNER! LIVE. Er sprach unter anderem über das kommende Handy-Verbot an Schulen, Integration und Personalmangel an Kindergärten.

oe24.TV: „Herr Minister, Sie legen gleich mit dem Turbo los. Sie haben heute die Details zum Handyverbot bekannt gegeben. War heute auch schon im Ministerrat. Und zwar soll das ab 1. Mai bereits in Kraft treten. Was ist denn von diesem Handyverbot in Schulen künftig alles umfasst?“

Wiederkehr: „Die Regierung zeigt, dass Bildung an oberster Stelle steht. Wir haben schon in Woche drei ganz, ganz viel beschlossen. Unter anderem jetzt das Handyverbot. Das deshalb wichtig ist, weil der Schulraum ein Ort sein muss, wo die Kinder gut lernen können, aufs Leben vorbereitet werden. Und Handys sind echte Konzentrationskiller. Darum habe ich mich entschieden, nach guter Beratung, dass sowohl Unterricht als auch Pause eine handyfreie Zeit sein wird.

Und wir wissen aus internationalen Studien und Vergleichen, das erhöht die Konzentrationsfähigkeit, die Leistungsbereitschaft der Kinder und auch die Kooperationsfähigkeit, weil dann die Jugendlichen wieder mehr miteinander reden. Das kommt ab 1. Mai.“

oe24.TV: „Welche Sanktionen gibt es eigentlich, wenn sich die Kinder nicht daran halten? Wie wird das bestraft, sanktioniert? Was passiert dann, wenn die Kinder das Handy weiter nützen?“

Wiederkehr: „Dieses Handyverbot wird es österreichweit geben. Für alle bis inklusive 8. Schulstufe. Das ist Volksschule, Mittelschule, AHS-Unterstufe und Sonderschule. Damit ist es verboten. Wenn es trotzdem verwendet wird, kann die Lehrperson das sanktionieren. Kann eine Ermahnung sein. Kann eine Abnahme des Handys sein. Kann eine Klassenbucheintragung sein.

Kann ein Gespräch mit den Eltern sein. Hier gibt es unterschiedliche Sanktionsmöglichkeiten, die dann auch in der Schule gewählt werden können. Der große Vorteil dieser Verordnung ist, damit endlich Klarheit herrscht für die Lehrpersonen.

Und wir damit den Schulen den Rücken stärken, damit die das Handyverbot auch einhalten und einfordern können.“

oe24.TV: „Kontrolliert wird es von den Lehrern. Wenn ich das richtig verstanden habe. In den Klassen sowieso, aber auch in den Pausen.“

Wiederkehr: „Der Vorteil jetzt an dieser Regelung ist, dass das Handy am Beginn des Schultages dann in der Praxis zumeist abgegeben wird oder versperrt wird. Und man es am Schluss des Schultages dann auch wieder zurückbekommt oder wieder abholen kann. Und damit ist es nicht mehr wie jetzt so notwendig, dass die Lehrperson im Unterricht sagt, bitte nimm das Handy nicht in die Hand.

Weil auch bisher war es ja schon so, dass Jugendliche nicht im Unterricht am Handy scrollen sollen. Aber es war halt immer ein Konflikt mit der Lehrperson. Und wenn die Regelungen jetzt klar sind, wird es auch zu weniger Konflikten mit dem Lehrpersonal führen. Aber natürlich, das Lehrpersonal hat die Aufgabe, dass die Regeln auch angehalten werden, die es im Raum Schule gibt.“

oe24.TV: „Aber das heißt, die Idee ist eigentlich, der Schüler, die Schülerin gibt das Handy am Anfang des Unterrichts ab. Dann wird es verschlossen. Und wenn der Schultag aus ist, bekommt das Kind
das Handy wieder zurück.“

Wiederkehr: „Das ist die bevorzugte Variante. Hier gibt es aber keine Vorschrift des Ministeriums an jeder Schule. Weil jeder Schule ist anders. Es gibt hier unterschiedliche Arten, wie man so ein Handyverbot auch implementieren kann. Das ist dann die Aufgabe der Schule, das genau festzulegen. Das, was ich am meisten kenne, auch aus Wien, aus meiner bisherigen Tätigkeit, sind Handygaragen. Dort geben die Jugendlichen selber vor der ersten Stunde das Handy hinein. Die Lehrperson sperrt es ab. Und nach der letzten Stunde bekommt man es wieder zurück. Und damit ist es klar, während der Unterrichtszeit, aber auch in der Pause, gibt es kein Handy.“

oe24.TV: „Was ist denn noch von diesem Verbot erfasst? Auch Smartwatches, Tablets? Was fällt da darunter?“

Wiederkehr: „Smartwatches sind dabei, insbesondere dann, wenn sie auch direkt kommunizieren, über Anrufe, SMS, WhatsApp und Social Media. Die sind mit beinhaltet. Und alle ähnlichen technischen Geräte, die vor allem dafür abzielen, nämlich für die digitale Kommunikation. Wichtig ist mir aber zu sagen, es ist gleichzeitig der Auftrag an die Schulen, digitale Kompetenz zu forcieren. Weil wir wollen ja, dass junge Menschen lernen, mit einem Tablet zu arbeiten, digitale Kompetenz bekommen. Aber das muss pädagogisch geführt und auch angeleitet sein. Und das wird in Zukunft auch forciert.“

oe24.TV: „Ein Problem ist ja auch außerhalb der Schulzeit auf Social Media. Da kommt es zu Mobbing, da werden junge Menschen, Kinder teilweise mit extremistischen Inhalten konfrontiert. Wie wollen Sie damit umgehen?“

Wiederkehr: „Der gefährlichste Ort für Jugendliche ist aktuell das Internet und Social Media. Dort kommt es zur Radikalisierung, zum Beispiel durch salafistische Prediger, die dann direkt über TikTok ins Handy kommen, Telegram-Gruppen, wo man in verschwörungstheoretische Strömungen hineinkommt. Hier braucht es viel Aufklärungsarbeit, ganz viel Aufklärungsarbeit in den Schulen für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern.

Denn die Eltern haben ja eine wichtige Verantwortung und hier benötigt es auch zusätzliche Elternbildung, dass man auch mit einem Kleinkind redet und sich dem zuwidmet und Zeit schenkt und sich darauf einlässt und nicht nur am Handy abhängt. Das ist eine Aufklärungsarbeit, die ist sehr wichtig, um Kindern das Recht zu geben, unbeschwert und auch gut aufzuwachsen. Da müssen wir ganz früh beginnen.“

oe24.TV: „Kommen wir noch zum Thema Integration. Da wollen Sie jetzt eigene Orientierungsklassen einführen. Was ist denn das genau?“

Wiederkehr: „Eine Orientierungsklasse ist eine Klasse für Jugendliche, die noch wenig schulische Vorerfahrung haben. Wir haben jetzt sehr viele Menschen gehabt, die nach Österreich geflüchtet sind. Auch über die Familienzusammenführung nach Österreich gekommen sind. Das hat zu einer Überlastung unserer Integrationsfähigkeit geführt. Darum haben wir als Bundesregierung beschlossen, die Familienzusammenführung jetzt einmal einzustellen.

Wir haben aber trotzdem Jugendliche, die waren zum Beispiel länger in Flüchtlingslagern. Beispielsweise in der Türkei. Und haben weder eine Sprachkompetenz noch schulische Vorerfahrung. Die werden in Zukunft hier eine eigene Klasse besuchen. Mit drei Zielen. Werte. Werte vermitteln. Alle, die in Österreich sind, müssen gemeinsame Werte haben. Zum Beispiel Gleichberechtigung von Mann und Frau. Zweitens Orientierung. Wie funktioniert Österreich? Das Gesundheitssystem, das Bildungssystem. Und drittens Sprache, Sprache, Sprache. Deutsch, Deutsch, Deutsch. Denn Deutsch ist der Schlüssel für eine Teilhabe in unserer Gesellschaft.“

oe24.TV: „Eine Deutschpflicht in Schulen, wie sie ja in manchen Bundesländern eingeführt wurde. Was halten Sie davon?“

Wiederkehr: „Ich habe bisher nicht gesehen, dass es irgendwo zu einer Verbesserung der deutschen Sprachfähigkeit geführt hat. Ich bin aber insgesamt dafür, dass man in Österreich miteinander in den Schulen auch Deutsch spricht. Deutsch muss im Fokus stehen. Und wir werden auch die Schulen hier zusätzlich unterstützen, damit Deutschvermittlung noch intensiver stattfinden kann. Denn Deutsch ist nicht optional. Deutsch ist eine Österreichpflicht.“

oe24.TV: „Kommen wir noch zum Thema Kopftuchverbot für unter 14-Jährige. Das liegt jetzt zwar nicht direkt bei Ihnen, sondern bei der Integrationsministerin. Aber wie sieht es denn generell dann mit religiösen Symbolen in den Schulklassen und in den Schulen aus?“

Wiederkehr: „Wir haben uns im Regierungsübereinkommen darauf verständigt, dass ein Kopftuchverbot unter 14 kommen soll. Warum unter 14? Unter 14 sind Kinder noch nicht religionsmündig. Sie dürfen noch nicht für sich entscheiden. Unter 14 kann man daher sehr schwer auch einen Zwang identifizieren, ob das freiwillig war oder nicht. Darum unter 14 soll es ein Kopftuchverbot geben.

Das muss erst verfassungsrechtlich korrekt aufgestellt werden. Das wurde schon einmal aufgehoben vom Verfassungsgerichtshof. Es wird einen neuen Anlauf geben, damit das auch hält und rechtskonform erlassen wird.“

oe24.TV: „Ich würde noch gern zum Thema Ramadan fasten kommen. Das ist zuletzt auch von der Lehrergewerkschaft, aber auch von mehreren Lehrern selber thematisiert worden. Dass es hier zu Konzentrationsschwächen bei Schülern kommt, weil sie eben fasten. Da steht im Raum, dass sie oftmals auch dazu irgendwie von den Eltern oder von Mitschülern gezwungen werden, das zu tun. Was kann überhaupt eine Schule oder was kann das Bildungsministerium dagegen tun? Gibt es da eine Handhabe?“

Wiederkehr: „Wir unterstützen hier die Schulen mit der Information. Insbesondere auch dahingehend, dass ein Fasten nie kindheitsgefährdend sein darf. Mir werden auch Fälle berichtet, wo Kinder den ganzen Tag nichts gegessen und getrunken haben, sich nicht konzentrieren können.

Fasten kann nur freiwillig passieren und auch nur kindesadäquat sein. Wenn eine Kindesgefährdung stattfindet, habe ich wenig Verständnis dafür. Denn Mittelpunkt in der Schule muss sein, dass man auch etwas lernen kann, Freude daran hat und dass es nicht die eigene Gesundheit gefährdet.

Da hört es bei mir mit der Toleranz auf. Wir haben Religionsfreiheit, das ist gut so. Aber wenn Kindeswohl gefährdet wird, hört da bei mir die Toleranz auf.“

oe24.TV: „Die Kindergärten stöhnen unter akutem Personalmangel. Wo wollen Sie die herbekommen?“

Wiederkehr: „Das ist richtig. Darum starten wir jetzt mit der Ausbildungsoffensive. Von Tag eins meiner Amtszeit, die vor etwas über zwei Wochen begonnen hat, beschäftige ich mich intensiv damit. Wie bekommen wir mehr Pädagoginnen und Pädagogen für diesen wichtigen Beruf? Wie können wir auch in der Gesellschaft die Anerkennung für diesen wichtigsten Beruf in der Gesellschaft als Pädagoge, als Pädagogin zu arbeiten stärken? Es wird hier eine große Ausbildungsoffensive geben, sowohl im Bereich der Schule, als auch im Bereich der Kindergärten, um dann ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr einführen zu können.“

oe24.TV: „Braucht es nicht auch im Endeffekt nicht nur Anerkennung, sondern einfach auch mehr Geld, also eine bessere Bezahlung für Pädagoginnen und Pädagogen?“

Wiederkehr: „Ich glaube, beides ist wichtig. Anerkennung, Geld, aber auch die Frage, wie sind die Rahmenbedingungen? Nämlich, wie können wir die Qualität in der Elementarpädagogik stärken, damit die Fachkräfte auch gerne in diesem Beruf bleiben? Es ist ja wirklich ein schöner Beruf. Ich bekomme das auch durch meine Schwester mit, die ist Elementarpädagogin, bekommt mit, wie sinnstiftend das ist und natürlich auch, wie groß die Herausforderungen sind. Wir müssen hier mehreren Schrauben gleichzeitig drehen, auch mehr Personen ausbilden, auch über andere Varianten ausbilden, zum Beispiel auch akademisch ausbilden, um so genug Menschen für diesen Beruf und für unsere Kinder zu haben.“

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