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Startseite » Ex-Profil-Chef befürchtet unter Kickl „das Schlimmste“
Politik

Ex-Profil-Chef befürchtet unter Kickl „das Schlimmste“

MitarbeiterBy MitarbeiterJänner 7, 2025
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Ex-Profil-Chef befürchtet unter Kickl „das Schlimmste“

Christian Rainer warnt vor „Mischung aus Oppression und Umerziehung“ und sieht „katastrophale Situation“ für den Medienmarkt 

Werbeumsätze sinken, Vertriebserlöse bröckeln, Geschäftsmodelle kommen im Onlinebereich kaum in Schwung: Christian Rainer ortet eine „katastrophale Situation“ für den Medienmarkt. Um gegenzusteuern, bräuchte es „eine Medienmilliarde“, meint der frühere „profil“-Chefredakteur und -Herausgeber im APA-Gespräch. Die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags dürfe nicht das Monopol des ORF sein. Von der künftigen Regierung erhofft er sich jedoch „nichts“.

„Volkspartei, NEOS und Sozialdemokratie haben sich auf unterschiedliche Weise entschlossen, das kompromissarme Durchsetzen der eigenen Inhalte über die Stabilität des Staatsganzen zu stellen. Das war für jede der Parteien ein schmaler Grat, der für alle drei in abschüssigem Gelände endete“, kommentiert Rainer das vor wenigen Tagen verkündete Aus der Regierungsverhandlungen von ÖVP, SPÖ und NEOS. Mit Blick auf den am Montag erteilten Regierungsbildungsauftrag für FPÖ-Chef Herbert Kickl erinnert Rainer an dessen „Unvermögen“ als Innenminister. „In Verbindung mit einer schon unter Sebastian Kurz medienaversen Volkspartei und ohne liberales Korrektiv muss man freilich das Schlimmste befürchten: eine Mischung aus Oppression und Umerziehung, von illiberaler Überzeugung und über viele Jahre genährten Rachegefühlen getrieben“, so Rainer.

„Im Februar des Jahres 2000 titelte ich angesichts der Koalition von Wolfgang Schüssel mit Jörg Haider für das ‚profil‘ mit den Worten ‚Schande Europas‘. Die Mitgliedsstaaten der EU verhängen kurz darauf Sanktionen. Damals lag die FPÖ freilich auf Platz zwei und stellte nur den Vizekanzler. Angesichts von Platz eins und einem möglichen Kanzler Kickl braucht es wenig Interpretation der Lage ein Vierteljahrhundert später“, sagt Rainer zur gegenwärtigen Situation Österreichs.

Grenzen zur Medienpolitik von Ungarn und der Slowakei werden geöffnet

Mit Blick auf den Medienstandort befürchtet er, dass „die Grenzen zur Medienpolitik von Ungarn und der Slowakei geöffnet werden“. Dabei bräuchte es jedoch viel mehr eine Rettungsaktion für Medien verlegerischer Herkunft. Die finanzielle Lage sei prekär, zudem existiere starke Konkurrenz in Form von Social Media als „Scheinersatz“.

Der ORF finanziert sich zu ca. 70 Prozent durch öffentliche Mittel in Form der Haushaltsabgabe. „Ich bin nicht der Meinung, dass man den ORF beschneiden sollte“, stellt Rainer klar. Doch: Auch Medien wie das „profil“ oder die „Presse“ würden „vom ersten Buchstaben bis zum letzten Punkt“ öffentlich-rechtliche Inhalte produzieren. Abgegolten bekommen sie das in Form von Förderungen jedoch lediglich in Höhe von rund zehn Prozent ihres Umsatzes, moniert er. Die üppigen Inserate aus der öffentlichen Hand, die besonders stark in den Boulevardsektor fließen, müssten dagegen „zwingend zurückgefahren“ werden. „Das würde die Spreu vom Weizen trennen – die stärker subventionierten Boulevardmedien vom Qualitätsjournalismus.“

Dass mit der Ausweitung eines öffentlich-rechtlichen Auftrags auf weitere Medien auch Kontrolle und die Auflage, nicht gewinnbringend zu agieren, einhergehen könnte, wäre „das kleinste Problem der Branche“, so Rainer. Die stark politisch geprägte Besetzung des ORF-Stiftungsrats sei zwar „furchtbar“, schlage aber „praktisch nie“ auf die Berichterstattung durch. Dennoch müsse eine Entpolitisierung erfolgen.

Traditionelle Medien hatten „kaum eine Chance“

Dass die traditionellen Medien selbst an ihrer prekären Lage Schuld sind, glaubt der Medienkenner nicht. „Wir hatten kaum eine Chance, weil die digitale Disruption uns zur Implosion gebracht hat, und es fast egal war, was wir gemacht haben.“ So hätte es kaum einen Unterschied gemacht, wenn man journalistische Inhalte online nicht verschenkt hätte. Auch eine frühere Umstellung auf Paywalls hätte wenig geändert, meint Rainer: „Ich glaube nicht, dass weltweit Zigtausende hoch bezahlter Medienmanagerinnen und -manager alle den gleichen Fehler gemacht haben.“

Das Leben von Medien mit Paywall erschwere, dass neben dem ORF auch hervorragende Angebote wie vom „Standard“ ohne Bezahlschranke im Internet zugänglich sind. Der „Standard“ habe sich eine „unglaubliche Community“ aufgebaut. Mit dieser Reichweite lasse sich noch eine Zeit Werbegeld lukrieren. Doch: „Mittelfristig kann der ‚Standard‘ so natürlich auch nicht überleben. Selbstverständlich braucht er auch eine Paywall“, sagt Rainer.

Österreich auf „schlechtestem Weg“ in Richtung Nachrichtenwüste

In den USA und Deutschland existieren bereits „Nachrichtenwüsten“. In Österreich sei man „auf dem schlechtesten Weg“ dahin. Es gebe in Österreich zwar noch Zeitungen, die Geld verdienen, „aber man braucht bald nicht mehr zwei Hände, um sie abzuzählen“, so Rainer. Überleben werde, wer einen reichen Geldgeber hinter sich weiß, auf öffentliche Mittel vertrauen könne, oder sehr groß – wie etwa die „New York Times“ – oder sehr regional berichte. „Youtube wird den Vorarlbergern nie erklären, was das Problem mit dem Grundwasser ist“, veranschaulicht der 63-Jährige. Um weitere Zeitungseinstellungen komme man in den nächsten Jahren aber „sicherlich“ nicht herum.

Zum hierzulande geringen Vertrauen in Medien meint Rainer: „Den Zweifel bis Abscheu vor dem Journalismus habe ich über die Jahrzehnte eigentlich immer erlebt.“ Ein großer Schock sei aber das Jahr 2015 gewesen, als sich „die objektive Wahrheit, dass die Flüchtlingswelle nur eine geringe Delle in der Kriminalstatistik und kaum eine Delle beim Bruttoinlandsprodukt machen wird, überhaupt nicht mit der subjektiven Wahrheit der Bevölkerung gedeckt hat, die eine solch schnell wachsende Anzahl an Migranten nicht haben wollte“. Journalisten hätten mittlerweile gelernt und würden „definitiv nicht mehr derartig stark von oben herab“ arbeiten, sieht Rainer eine gute Entwicklung. Er empfiehlt, nicht unbedingt verstärkt Positivberichterstattung zu betreiben, sondern stärker auf einen lösungsorientierten Ansatz zu setzen – „mit ernsthaft gemeinter Empathie die Probleme verstehen und dann aufklärerisch tätig sein“.

Freude am Schreiben kehrt zurück

Seit Mitte des Jahres schreibt Rainer eine Kolumne für die „Vorarlberger Nachrichten“. Abseits davon übte er sich (mit Ausnahme von Beratungstätigkeiten) zuletzt weitgehend in Zurückhaltung. „Es hat gut getan, nichts oder kaum etwas zu schreiben. Aber jetzt macht es mir wieder Freude“, sagt er und zeigt sich bereit, wieder vermehrt ins Nachrichtengeschäft zurückzufinden – allerdings nicht als Chefredakteur, wie der Meinungsmacher trotz vorliegender „ernsthafter Angebote“ betont.

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