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Startseite » Ex-Kanzler schreibt über Gene, Triebe und das Schicksal
Politik

Ex-Kanzler schreibt über Gene, Triebe und das Schicksal

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 4, 2025
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Ex-Kanzler schreibt über Gene, Triebe und das Schicksal

Wolfgang Schüssel feiert am Samstag (7. Juni) seinen 80. Geburtstag. Wie schon zu seinem 70er und 75er hat er vor dem Jubiläum ein Buch herausgebracht.  

Waren es vor zehn Jahren gesammelte Kolumnen und vor fünf Jahren eine episodische Autobiografie, schrieb der Altkanzler dieses Mal über „Zuversicht“. Neben seinen Hobbys ist Schüssel beratend tätig, etwa nach wie vor als Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen (ÖGAVN).

In seinem neuen Werk „Mit Zuversicht. Was wir von gestern für morgen lernen können“ (Ecowing Verlag) sammelte Schüssel Erzählungen über berühmte Persönlichkeiten und Ereignisse – etwa über Wolfgang Schäuble, Konrad Adenauer oder Viktor Frankl. Auch Anekdoten aus seinem eigenen Leben findet der Leser. Er wolle mit seinem Buch „dagegen“ halten – gegen die Verunsicherungen, die etwa die russischen Überfälle gebracht haben und „Argumente für Zuversicht auch und gerade in unserer Zeit und Zukunft anbieten“, schreibt Schüssel im Geleit zu seinem Buch. Nicht Gene, Triebe, Schicksal, äußere Umstände, Umweltprägung seien entscheidend, „sondern einzig und allein, wie WIR damit umgehen“, meint der Ex-Kanzler und plädiert für „Zuversicht, Lebensfreude, Gemeinschaft, selbst gestellte Aufgaben und Pläne“.

 Schüssel ist nach wie vor der längst dienende Obmann der ÖVP – und wohl einer der spannenderen Bundeskanzler Österreichs in den vergangenen Jahrzehnten. Geprägt wurde der Jubilar vom katholisch-liberalen Milieu, hob dann im Jahr 2000 dennoch Jörg Haiders FPÖ in die Regierung. Auch war Schüssel einer, der aus dem Kammerstaat kam und dennoch die Sozialpartnerschaft in Bedrängnis brachte. Und als glühender Europäer fügte ihm dann just die EU mit ihren Sanktionen gegen die schwarz-blaue Regierung die persönlich wohl schwerste Niederlage zu.

Anfänge bei Ö3 und Jus-Studium

Schüssel stammt aus finanziell nicht allzu begüterten Verhältnissen, wuchs bei seiner Mutter auf, besuchte ein Wiener Privatgymnasium, verdingte sich beim damals noch jungen Sender Ö3 in gewollt progressiven Programmen und schlug nebenbei einen ganz klassischen Studienweg, den des Jus-Studenten, ein. Die Volkspartei wurde früh seine politische Heimat, im Parlamentsklub war er einer der Sekretäre, der Wirtschaftsbund, dessen Generalsekretär er wurde, war seine Karriereleiter.

Fast logisch war der weitere Weg des damals wegen seiner Mascherl-Vorliebe belächelten Polit-Talents. Schüssel wurde zunächst Wirtschaftsminister, den Parteivorsitz übernahm er 1995, damit auch Vizekanzleramt und Außenministerium. Seine Risiko-Affinität bewies Schüssel 1995, als er – kaum Obmann – zur Neuwahl rief. Der Wähler wollte aber weiter Franz Vranitzky im Kanzleramt sehen, eine Koalition von Schwarz mit Blau kam aus welchen Gründen immer damals noch nicht zustande, eher missmutig musste Schüssel weitere Jahre den Vizekanzler geben.

Der Kanzler der Wende

Seine große Stunde schlug just nach der Nationalratswahl 1999, bei der er die ÖVP nur auf Platz drei führte. Nach quälendem wie langem Poker scheiterten die rot-schwarzen Verhandlungen und Schüssel wurde sich alsbald mit der nach Bedeutung lechzenden FPÖ einig. Trotz seines zuvor im Wahlkampf geäußerten Versprechens, als Dritter in Opposition zu gehen, ließ er sich von den Blauen zum Kanzler machen.

Die nationalen und internationalen Proteste samt Sanktionen waren massiv. Schüssel nahm die Kanzlerschaft aber auch unter diesen Umständen auf, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Seine Reformpolitik polarisierte – unter dem Motto „weniger Staat, mehr privat“ wurden umfassende Reformen angesetzt, u.a. der Verkauf von Staatsimmobilien. Auch der Kauf der Eurofighter fiel unter seine Ägide.

„Schweigekanzler“ nutzte FPÖ-Absturz

Die ständigen Querschüsse des eifersüchtig in Kärnten verbliebenen Haider ließen den scharfzüngigen Regierungschef zum „Schweigekanzler“ mutieren, wie er vor allem auch von der politischen Konkurrenz betitelt wurde. Schüssel hielt Kurs, umgeben von den immer selben Getreuen wie Wilhelm Molterer, Elisabeth Gehrer und Ursula Plassnik ließ der ÖVP-Chef nach außen so ziemlich alles an sich abperlen, auch wenn er in seinen Zügen sichtlich von Jahr zu Jahr härter wurde.

Der freiheitliche Putsch von Knittelfeld wurde von Schüssel als Chance begriffen. 2002 war wohl der Wahlkampf seines Lebens. Schüssel, ansonsten im Umgang mit so ziemlich jedem zum Herablassenden neigend, wurde geradezu zum Volkstribun. Die Menschen liehen ihm zwar nicht unbedingt ihre Herzen, aber ihre Stimmen, denn sie wollten ihn, den Krisenfesten, als Kanzler behalten. Schüssel siegte fulminant, liebäugelte ein wenig mit den Grünen, um dann doch mit FPÖ bzw. BZÖ weiter zu tun in einer Koalition, die so mancher als ÖVP-Alleinregierung erlebte.

Bis heute verteidigt Schüssel viele seiner freiheitlichen Regierungspartner. Ob der zum Zynismus Neigende sich die von ihm dereinst als „Giganten“ Apostrophierten ein wenig schönredet oder das tatsächlich glaubt, wird wohl nur er selbst wissen.

Abgeordneter, Aufsichtsrat, Buchautor und Großvater

Das Ende der Schüsselschen Herrlichkeit war 2006 erreicht, als die ÖVP einen nach der BAWAG-Affäre sicher geglaubten Sieg vergeigte und Alfred Gusenbauer zum Regierungschef einer rot-schwarzen Regierung wurde. Schüssel, dem auch im von ihm heiß geliebten Fußballspiel die Grätsche nicht fremd ist, tat nun als Klubobmann viel, um die Kanzlerschaft seines ihm gar nicht so unähnlichen Nachfolgers kurz zu halten. Bis heute verstehen wenige, warum er, dem soundso genügend Türen offenstanden, auch danach noch als einfacher Abgeordneter im Parlament sitzen blieb, ehe er sich wenig ruhmreich 2011 im Zug der Telekom-Affäre zurückzog und das, obwohl gegen ihn persönlich keine ernsthaften Vorwürfe vorlagen.

Zur Tagespolitik äußert sich Schüssel seither kaum noch, und wenn, dann meist nur auf europäischem Level. Aus seinen Rollen in diversen Aufsichtsräten hat er sich mittlerweile weitgehend zurückgezogen, etwa 2022 nach zunehmender Kritik aus dem Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Lukoil. Tätig ist er weiterhin als Autor und Vortragender. Schüssel galt und gilt als blendender Redner, an den kaum einer seiner Kanzlernachfolger bisher heranreichte. Privat ist er ebenso begeisterter Bergsteiger wie Karikaturist und Cello-Spieler, bewegt sich gerne in der Welt der Großen und lebt doch bescheiden seit Jahrzehnten in der gleichen Wohnung und erfreut sich an einer Almhütte in der Steiermark. Auch seine Ehe mit Psychologin Krista, der seine Tochter, die Schauspielerin und Intendantin Nina Blum, und ein Sohn entstammen, hat jeglichen politischen Stürmen standgehalten. Zeit hat er wohl auch nun mehr für seine Rolle als begeisterter Großvater.

Zur Person: Wolfgang Schüssel, geboren am 7. Juni 1945 in Wien, promovierter Jurist. Ab 1975 Generalsekretär des Wirtschaftsbunds, ab 1979 Nationalratsabgeordneter, ab 1989 Wirtschaftsminister. 1995 ÖVP-Obmann, Vizekanzler und Außenminister. Von Februar 2000 bis Jänner 2007 Bundeskanzler. 2007-2008 ÖVP-Klubobmann, danach bis 2011 wieder Abgeordneter zum Nationalrat. Schüssel ist verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohns.

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