Die Ampelregierung aus ÖVP SPÖ und NEOS haben 364 Mitarbeiter – die kosten 2,8 Millionen Euro im Monat. Nur die schwarz-blaue Koalition des Jahres 2017 hatte mehr Mitarbeiter.
Die Koalition hat mit Stichtag 7. April insgesamt 364 Personen in den Ministerkabinetten eingesetzt. Diese Zahl gaben ÖVP, SPÖ und NEOS in einer gemeinsamen Aussendung Freitagnachmittag bekannt. Gleichzeitig wird in Beantwortung einer freiheitlichen parlamentarischen Anfrage betont, dass die Koalition aus ÖVP und FPÖ im Mai 2019 über 395 Mitarbeiter, also um 31 mehr, beschäftigt hatte.
Die meisten der derzeit Aktiven arbeiten im Kabinett von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) mit 35, gefolgt vom Kabinett von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) mit 29. Hier betont die Koalition, dass das acht Personen weniger sind als unter FPÖ-Chef Herbert Kickl, als dieser das Innenressort leitete. VP-Generalsekretär Niko Marchetti nennt den Freiheitlichen-Obmann daher den „teuersten Innenminister aller Zeiten“. SP-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim ergänzte, dass alleine Kickls Polizeipferde 2,4 Millionen gekostet hätten.
Kabinette kosten 2,8 Millionen
Die monatlichen Gesamtkosten der aktuellen Kabinette gibt die Regierung mit 2,8 Millionen Euro an. NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos versicherte, dass man einen effizienten und verantwortungsvollen Einsatz von Steuergeld in den Ministerien betreibe.
Die geringste Zahl an Kabinettsmitgliedern mit acht hat übrigens der Staatssekretär im Außenministerium Josef Schellhorn (NEOS).












