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Startseite » Staatsopern-„Tannhäuser“: Buh-Orkan für neue Inszenierung
Berühmtheit

Staatsopern-„Tannhäuser“: Buh-Orkan für neue Inszenierung

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 25, 2025
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Staatsopern-„Tannhäuser“: Buh-Orkan für neue Inszenierung

Lydia Steier liefert mit ihrer Interpretation des Wagner-Stoffes eine fast überraschend traditionelle Deutung, die letztendlich doch ausgebuht wurde

Manchmal steht man im ruhigen Auge eines Buh-Orkans, blickt sich um und bleibt dennoch ratlos. Was mag Premierengäste des neuen „Tannhäusers“ von Lydia Steier an der Wiener Staatsoper dazu bewegen, die Contenance zu verlieren und in eines ESC-Siegers würdigen Counterhöhen das Regieteam auszubuhen? Dass der Abend überraschend traditionell ausfällt, dürfte im Haus am Ring wohl kaum diesen Widerspruch hervorrufen.

Denn die US-Amerikanerin Steier, eigentlich bekannt dafür, Stücke durchaus gegen den Strich zu lesen oder zuzuspitzen, liefert am 212. Geburtstag des Operngottes Wagner einen repertoiretauglichen „Tannhäuser“ ab, der stringent, stimmig und ja, über weite Strecken beinahe harmlos daherkommt. Die kleine erotische Fantasie, die Martin Gantners Wolfram von Eschenbach am Ende von Tannhäuser zum „Holden Abendstern“ hat, die kann es doch wohl nicht gewesen sein?! Auch die fügt sich nämlich überraschend konzise in die Handlung ein.

Nun gut, wie dem auch sei. Der neue „Tannhäuser“ steht jedenfalls nahtlos in der Reihe des Wagner-Premierenreigens von Hauschef Bogdan Roščić, der bereits einen neuen „Parsifal“, „Tristan“, „Lohengrin“ und neue „Meistersinger“ an die Staatsoper gebracht hat. Die 1978 geborene Steier stellt sich bei ihrem Hausdebüt also in eine gewisse Reihe. Provokativ erscheint an ihrer Deutung des Stoffes um den Dichter Tannhäuser wenig, der sich im Venusberg den sinnlichen Freuden hingibt, schließlich doch eines – sagen wir einmal – Besseren besinnt und zur strengen Sängerriege und der ihn anbetenden Elisabeth auf die Wartburg zurückkehrt, sich dort beim Wettsingen jedoch verquatscht, zur Buße auf Wallfahrt geht, frustriert zurückkehrt und am Ende durch Elisabeths Opfertod erlöst wird.

Venusberg als Varieté

Der Venusberg kommt als Pariser Varieté der 1920er daher. Ein bisschen camp, ein bisschen chichi, ein bisschen Federboa, hier und da vergrößerte Brüste – nichts, was schlaflose Nächte bereiten sollte. Auch die Venus von Ekaterina Gubanova ist ein wenig hergerichtet wie die legendäre Handpuppe Horst Pferdinand mit Straußenfedern. Der Tannhäuser von Hausdebütant Clay Hilley stolpert wie ein Fremdkörper durch diese sinnliche Cabaretwelt. Er ist weniger der Rockstar im Exzess als Professor Unrat, der dem Blauen Engel erlegen ist. Hilley hat dabei die Statur, die Lücke auszufüllen, die Johan Botha mit seinem frühen Tod hinterlassen hat, auch wenn sein eher leichtes, metallisches Timbre nicht jedermanns Sache sein dürfte.

Kelly Family in der Wartburg

Die Elisabeth von Malin Byström schmilzt bei diesen Klängen jedoch dahin. Im 2. Aufzug, der von den 1920ern in die 30er gesprungen zu sein scheint, hat sie als Magda-Goebbels-Wiedergängerin ihren Einsatz, mit kehlig-dunkler Schattierung gleichsam das klangliche Pendant zu Hilley. In dieser steifen Halle der Wartburg von Landgraf Hermann (Publikumsliebling Günther Groissböck) treten die Sänger in einem Mittelalterschauspiel gegeneinander an und gleichen mit ihren blonden Perücken mehr einem Treffen der Kelly Family denn Minnesängern im Krieg gegeneinander.

Ein düster-karger 3. Aufzug des erfolglos beim Papst um Vergebung gebeten habenden Tannhäusers beschließt den Abend, der im Kern eine Künstlerbiografie erzählt, den Lebensweg eines kreativen Menschen, der sich von der drogeninduzierten Lustfixierung loszusagen versucht, in der bürgerlichen Gesellschaft aber auch kein Heim mehr hat. Das alles ist aber so sublim erzählt, dass sich darin eigentlich niemand stören dürfte.

Letzte Premiere von Philippe Jordan

Der „Tannhäuser“ war jedenfalls die letzte Premiere, die Philippe Jordan – zumindest in der Funktion als Musikdirektor – in der Staatsoper dirigiert hat. Die berühmte Ouvertüre legt Jordan fein ziseliert an, verliert sich fast ein wenig in den Einzelmomenten. Vom fiebrigen Flirren ist hier wenig zu spüren. Dafür lockert der Musikchef des Hauses dann im 2. Aufzug die Handbremse und holt sich am Ende überwiegend Applaus von den Fans ab.

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