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Startseite » Sargnagel lässt bei ihrem „Opernball“ den „Volkskanzler“ auf die Gäste pinkeln!
Berühmtheit

Sargnagel lässt bei ihrem „Opernball“ den „Volkskanzler“ auf die Gäste pinkeln!

MitarbeiterBy MitarbeiterFeber 26, 2025
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Sargnagel lässt bei ihrem „Opernball“ den „Volkskanzler“ auf die Gäste pinkeln!

Stefanie Sargnagel liefert „Opernball“ zwischen „Sacherwürstel“ und Champagner Bar Stürmischer und wohlverdienter Applaus für die satirische Ballnacht im Rabenhof.

Salò hüpft im weißen Sakko aus einem rosa Punschkrapfen und singt ein „Erwin Wurm“-Lied. Der „Volkskanzler“ pinkelt mit seinem „Sacherwürstel“ auf die Gäste. Der gestrige „Opernball“ von Stefanie Sargnagel auf dem Parkett des Wiener Rabenhofs ist vielleicht der einzige „Ball“, auf dem man in dieser Saison gewesen sein muss. Eine herrliche Anarchoabrechnung mit der Hautevolee – und die Autorin nimmt sich selbst nicht aus. Das Premierenpublikum war begeistert.

„Federn, Pelze, Edelsteine, Knochen. Höcker wippen im Wind der Innenstadt. Ich stecke fest zwischen festgezurrten Körpern, die gezwängt sind in groteske Fetzen, aus denen das Fleisch quillt. Alles glitzert, reflektiert, blendet, und Stöckel klopfen laut wie die Hufe einer Herde.“ Mit diesem herrlich rotzigen Tonfall beginnt der Abend.

Persiflage einer Wiener Institution

Laura Hermann, Martina Spitzer, Skye MacDonald und Jakob Gühring teilen sich die Rollen: neben der Ich-Erzählerin auch jene der „Kellnerin aus einem Wiener Untergrundlokal“ und die des „Museumswärters“, ein großer Bewunderer von Johann Strauss – schließlich ist die Theatershow mit dem Untertitel „Walzer, Wein und Wohlstandsbauch“ eine Kooperation zwischen dem Rabenhof und dem Festjahr und so tröpfeln im Laufe des Abends immer wieder Anspielungen auf den Walzerkönig ins Stück, die es eigentlich nicht braucht. Der Schani ist nur das Mittel zum Zweck, der da ist: Die Persiflage einer Wiener Institution.

Die vier Schauspieler und Schauspielerinnen sehen entzückend aus: wie menschgewordene, in bunte Blumensträuße eingehüllte Piñatas (Kompliment an Kostümbildnerin Miriam Draxl), die mit klamaukhafter Hingebung über die Bühne hüpfen. Alle vier sind sie eins, sind das Alter Ego von Stefanie Sargnagel, oder besser gesagt: die Verkörperung ihrer Erfahrungen am Opernball, aus denen Regisseurin Christina Tscharyiski („Ja, eh! Beisl, Bier und Bachmannpreis“) und Dramaturg Fabian Pfleger diese bitterböse Bühnenfassung gezimmert haben. Musikalisch begleitet wird der Punkabend von der Musik von Salò (so ziemlich das Gegenteil von Walzerseligkeit), der aus einem Punschkrapfen hüpft und auf einer Leberkässemmel-Schaukel aus Plastik singt.

Vom „Schmarotzer zum Kultkünstler“

Früher war sie noch ein „Uboot“. Jetzt will Dominic Heinzl (saß auch im Premierenpublikum) ein Autogramm von der Ich-Erzählerin. Mirjam Weichselbraun schickt ihr eine Followeranfrage auf Instagram. Sargnagel, die Poetin aus dem Gemeindebau, ist inzwischen Teil des Establishments und gewann den Publikumspreis beim Bachmann-Preis. Im Stück wird ihr Alter Ego nicht einmal mehr in die Mitarbeiterkantine im Souterrain des Hauses („Hier ist der Mensch noch Mensch!“) reingelassen.

„Du gehörst eh schon dazu“, sagt die Freundin scharf. „Ich sehe es dir doch an. Du fühlst dich richtig wohl hier. Früher hättest du das nicht so schön gefunden.“ Die Schriftstellerin kontert: „Also bitte, das stimmt doch nicht…“. Aber so einfach ist das nicht. Zwischen Falstaff-Champagner-Bar und Marmorsaal ist das Stück nicht nur eine Abrechnung mit den „rich kids“, den Neureichen, den Altreichen, dem Patriarchat, den „Wienern, die nach Tratsch gieren“ und dem Populismus, nein, die Künstlerin denkt auch über ihre eigene Berühmtheit nach. „Es kann schnell gehen“, schreibt sie, „dass man für die Elite vom unangenehmen Schmarotzer zum bewunderten Kultkünstler wird.“

Auch Toni Faber und Alexander Schallenberg bekommen ihr Fett ab

Die Rangordnungen zu verletzen führt zu urkomischen Exzessen an diesem Abend. Es wird um das letzte Brötchen gerangelt und um die bessere Sicht gekämpft. Die Highlights sind die Begegnungen der Truppe mit der österreichischen Prominenz. Dompfarrer Toni Faber fühlt sich pudelwohl in diesem Soziotop. Wolfgang Sobotka „war immer ein Rock ’n‘ Roller im Herzen“, verwechselt die Erzählerin mit Johanna Mikl-Leitner.

Je später es wird, desto absurder geht es zu. Und da liefert die Sargnagel einfach großartige Pointen. Der Boden wird immer klebriger (von der „Erbmasse“). Alexander Schallenberg übergibt sich auf das Kleid einer blonden Dame. Da schießt ihm Kathrin Glock (wie sollte es auch anders sein) mit einer Pistole in den Kopf. Der „Volkskanzler“, ein „kleines Wesen“, „wie eine Laus“, kraxelt in eine Loge. „Dann öffnet er sein Hosentürdel und holt sein Sacherwürstel raus. Sein gelber Strahl spritzt auf die Festgesellschaft.“ Die Menge reißt dankbar die Rachen auf.

Das könnte man auch vom Premierenpublikum behaupten, das sich mit losgelöstem Lachen an diesem Abend bedankte. Irgendwo zwischen Spott und Schmeicheleien, gelingt es der Sargnagel, sich treu zu bleiben. „Du bist jetzt ein Wer…“, sagt die Kellnerin am Ende zur Erzählerin. Aber wie öde – jemand zu sein!

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