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Startseite » „Kitty“ fährt die Krallen bei den Festwochen aus
Berühmtheit

„Kitty“ fährt die Krallen bei den Festwochen aus

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 26, 2025
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„Kitty“ fährt die Krallen bei den Festwochen aus

Japanische Theatermacherin Satoko Ichihara nimmt die bekannte Katzenfigur als Ausgangspunkt für einen drastischen wie überladenen Performanceabend über Fleischkonsum und Pornografie. 

„Kitty“ ist der wohl niedlichste Exportschlager Japans. Die aus Osaka gebürtige Theatermacherin Satoko Ichihara hat die weltbekannte Katzenfigur zum Ausgangspunkt ihres neuen Stücks gemacht. „Kitty“ ist eine schrill-bunte Theaterperformance, die eine von Pornografie und Konsum geprägte Welt (über)zeichnet. Gar nicht niedlich – und zu überladen, wie das Gastspiel bei den Wiener Festwochen am Sonntagabend zeigte.

Ein komisch-schauriges Paralleluniversum

Es ist ein komisch-schauriges Paralleluniversum, das sich auf der Bühne der Halle G im Museumsquartier auftut und eigentlich die Gegenwart zur Kenntlichkeit entstellen will. Eine junge Frau stellt sich als „Skorpion-Mädchen“ vor – und sie ist an diesem Abend das einzige Wesen, das zumindest äußerlich menschliche Züge aufweist. Zwischen einem Inventar aus Puppenstuben- und Trashshop-Ästhetik lebt sie mit Papa und Mama – beide mit weniger lieblichen als horrorfilmartigen XXL-Katzengesichtern am Kopf – zusammen.

Und dieser Vater ist ein Patriarch, der richtig böse wird, als er dahinterkommt, dass ihm statt des geliebten Fleisches einmal Bällchen aus Sojagranulat vorgesetzt werden. Als Strafe bringt er seiner Frau gleich bei, „was Fleisch bedeutet“, und vergewaltigt sie noch am Küchentisch. Zur „Wiedergutmachung“ schenken Mutter und Tochter dem Familienoberhaupt einen „Fleisch-Menschen“ – eine gewissermaßen enthäutete, aus Fleischstücken zusammengesetzte Prostituierte. Der Vater stirbt unter ihr, nicht ohne vorher noch zu ejakulieren. Die Hauskatze Charmy macht sich sogleich daran, die noch warme Leiche zu verspeisen und fängt freilich bei den Genitalien an. Dazu läuft zum x-ten Mal eine Synthiepopnummer, deren Text ausschließlich aus Miau-Lauten besteht.

Fleischkonsum als Nahrungsaufnahme und Prostitution

Das sind nur die ersten rund 15 Minuten des Stücks – und soviel sei verraten: Da kommt noch mehr. Mit starker Drastik, aufwendigen Kostümen, blinkenden Leuchtschriften und einem einfallsreichen Einsatz der an sich spärlichen Requisiten stopft die Dramatikerin und Regisseurin Satoko Ichihara eine Fülle von Themen in diesen gut 100-minütigen Abend. Es geht um die obszönen Auswüchse des Fleischkonsums – sei es als Nahrungsaufnahme oder in Form von Prostitution -, um Parallelen zwischen der Behandlung von Tieren und der Objektivierung von Frauen, um Profit und Pornografie.

Überzeichnung, Verfremdung und eine schaurige Komik ziehen sich durch das gesamte Stück, das weniger Theater als schrille körperintensive Revue-Performance ist. Die Stimme des jungen Mädchens kommt aus dem Off, der Rest der Figuren drückt sich nur durch Gesten aus. Gestöhnt wird allerdings auch sehr viel. Die Hauptfigur stolpert bald in die Pornoindustrie, gerät in die Fänge eines hundsköpfigen Club-Hosts und entflieht schließlich mit dem „Fleisch-Mensch“ auf den Apfel-Stern. Was dort passiert, sieht das Publikum in Form eines womöglich von KI geschaffenen Animationsfilms. Die Kolonie dort versucht es mit Vegetarismus, aber weil es ohne Fleisch offenbar nicht geht, gilt: Kannibalismus, aber ohne dass jemand ernsthaft zu Schaden kommt.

Kein Ende in Sicht

So originell, bunt und sich an wichtigen Themen abarbeitend „Kitty“ auch ist, so überladen und zerfasert gerät der mit Codes und diversen Ebenen pralle Abend zusehends. Die pausenlose Übertreibung beginnt irgendwann zu nerven. Satoko Ichihara will immer noch eine Idee draufsetzen, wenn man das Ende schon herbeisehnt. Dass es im Anschluss an ein Stück, das sich um ein scheinbar nur noch durch Konsum beizukommendes Begehren dreht, die Figuren des Abends in Schlüsselanhängerform im Foyer zu kaufen gibt, ist allerdings eine äußerst gelungene Schlusspointe.

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