Internationale Forscher vermuten, dass sich unter der harten, dunklen Grafitschicht des Merkur ein unbezahlbarer Schatz befindet.
Merkur ist jener Planet, der unserer Sonne geografisch am nächsten steht. Weil er der Sonne derartig nahe steht, lässt er sich nur schwer beobachten. Auch ist er – noch – zu weit weg, um ihn mit Raumsonden zu erforschen, weshalb er der uns am wenigsten erschlossene Planet des inneren Sonnensystems ist.
Die Merkur-Sonde „Messenger“ hat nun neue Erkenntnisse geliefert, welche die zuständigen Forscher vermuten lassen: Auf Merkur gibt es Diamanten – und zwar jede Menge! Die sollen sich unter der dunklen Grafit-Kruste befinden, die den Planeten ummantelt, und eine Schicht 15 bis 18 Kilometer dicke Schicht bilden.
Die Forscher vermuten, dass es auf Merkur vor Urzeiten einen kohlenstoffreichen Magma-Ozean gegeben hat. Als der Planet schließlich, habe sich dort besagte Grafit-Kruste gebildet. Aus dem Grafit könnten anhand von Meteoriteneinschlägen schließlich Diamanten entstanden sein. Die „Messenger“-Sonde soll jedenfalls schon bald weitere Erkenntnisse dahingehend liefern.












