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Startseite » Israelischer „Richard III.“ im Stöckelschuh
Berühmtheit

Israelischer „Richard III.“ im Stöckelschuh

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 26, 2025
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Israelischer „Richard III.“ im Stöckelschuh

Im Theater Akzent gastiert eine Shakespeare-Inszenierung von Burgschauspieler Itay Tiran, die kurz vor dem Hamas-Massaker in Jaffa Premiere hatte

Vor wenigen Tagen war Itay Tiran in Milo Raus „Burgtheater“-Inszenierung als Regisseur zu sehen, der seinen Schauspielern vermeintlich freie Hand lässt, in Wahrheit aber nichts als die Dekonstruktion des jeweiligen Stücks beabsichtigt. Am Mittwoch saß Rau im Theater Akzent und verfolgte gespannt, wie ernst der Burgschauspieler als Regisseur Shakespeares „Richard III.“ genommen hat. Die Produktion des Gesher Theatre aus Tel Aviv gastiert bis Freitag bei den Wiener Festwochen.

Die prominente israelische Schauspielerin Evgenia Dodina verkörpert die Titelfigur. An einem Fuß trägt sie einen Herrenschuh, an dem anderen einen Stöckelschuh – ganz beiläufig kommt so das Humpeln des klumpfüßigen und buckligen Machtbesessenen, der wie wenige andere Theaterfiguren bedenkenlos bereit ist, über Leichen zu gehen, zustande. Dodina ist das pulsierende Herz dieser Aufführung, und die Geschlechterfrage stellt sich – obwohl reihenweise unter den blutigsten Begleitumständen um die Gunst von Frauen geworben wird – nie. In „Richard III.“ geht es nicht um Männer und Frauen, sondern um gut und böse.

Todesengel im Schutzanzug

Itay Tiran lässt Shakespeares Aufstiegsparabel in einem weißen Saal (Bühne: Eran Atzmon) spielen, in dem in Anzügen von heute (Kostüm: Judith Aharon) steckenden Granden reihenweise erniedrigt und gemeuchelt werden. Shlomi Bertonov ist der Ausführende aller Mordbefehle, ein nüchterner Todesengel, der im Schutzanzug fröhlich ein Liedchen pfeifend seiner Arbeit nachgeht und akribisch die Plastikfolie ausbreitet, ehe er zur Tat schreitet. Tiran, seit 2010 („Woyzeck“) auch als Regisseur tätig und seit 2019 Burgtheater-Ensemblemitglied, versteht es, intensive Bilder zu entwerfen – was bei diesem Gastspiel in hebräischer Sprache auch nötig ist, um von den Übertiteln abzulenken.

Es ist eine gekonnte, intensive Inszenierung, die fast über die gesamten drei Stunden (mit einer Pause) die Spannung hält, ohne Richards Geheimnis ergründen zu können. Denn die Stärke des Usurpators liegt in der Schwäche seiner Gegner. Weil ihm nicht entschieden genug entgegengetreten wird, genügt ihm eine Handvoll skrupelloser oder getäuschter Getreuer, um seine Pläne umzusetzen. Was heute als durchaus aktueller politischer Befund gelten kann, wurde in Israel vor eineinhalb Jahren als gespenstisch visionär gelesen: Die Premiere in Jaffa fand einen Monat vor dem Massaker des 7. Oktober 2023 statt.

Schlager und schwarze Asche

„Das Publikum, das die Aufführung nach dem 7. Oktober gesehen hat, hatte das Gefühl, es könne nicht sein, dass wir diese Inszenierung davor erarbeitet haben“, erzählte Itay Tiran im APA-Interview. „Es fängt mit einer Techno-Party auf der Bühne an, mit einem klassischen israelischen Schlager, ‚Licht‘ von Shoshana Damari, und das Publikum musste zwangsläufig dabei an die Nova Party denken, bei der die Hamas ein Massaker verübte. Es geht weiter mit Königin Elisabeth, die ihre verbrannten Kinder in der schwarzen Asche sucht, die überall auf der Bühne verstreut ist. Auch das wirkte wie diese ganze Geschichte von Zerstörung und Untergang als eine Reflexion auf das, was passiert war.“

Das Wiener Publikum hat diese Bezüge großteils nicht. Dennoch verfehlte „Richard III.“ bei der Gastspiel-Premiere seine Wirkung nicht. Vor skrupellosem Machthunger scheint unsere Gesellschaft erschreckend wenig gefeit. Langer, intensiver Applaus für die Gäste aus Israel.

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