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Startseite » Historische „Urlesung“ von Jelineks-Skandalstück begeisterte
Berühmtheit

Historische „Urlesung“ von Jelineks-Skandalstück begeisterte

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 9, 2025
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Historische „Urlesung“ von Jelineks-Skandalstück begeisterte

„Burgtheater“ als sprachlich brillante „Urlesung“ im Burgtheater. Dreistündige szenische Lesung des kompletten Stücktextes von Elfriede Jelinek bot mehr als nur einen Vorgeschmack auf die am 18. Mai folgende Inszenierung – Minichmayr und Peters im Zentrum 

40 Jahre hat es gedauert. Fast vier Jahrzehnte nach der Uraufführung in Bonn ist Elfriede Jelineks Stück „Burgtheater“ dort angelangt, wo es hingehört: im Wiener Burgtheater. Am Donnerstag hat hier eine „Urlesung“ des einst skandalisierten Textes stattgefunden, mit jenem Ensemble, das in der Inszenierung von Milo Rau, die hier am 18. Mai während der Wiener Festwochen Premiere feiert, auf der Bühne stehen wird. Ein historischer Moment, der inklusive Pause drei Stunden dauerte.

Festwochen-Intendant Rau, der direkt von der als medienwirksames Event inszenierten Wiederanbringung eines abgerissenen und verbrannten Festwochenplakats am Schwarzenbergplatz kam und zur nächtlichen Mahnwache auch dorthin zurückkehrte, hatte die Lesung in eine Art Gemäldegalerie gestellt. Sieben offenbar aus der Porträtgalerie des Burgtheaters entnommene Bilder, auf denen die Vorbilder der Stückfiguren erkennbar waren, hingen an der Rückwand, vor dem das in Burgtheater-T-Shirts angetretene Ensemble an einem langen Tisch Platz nahm.

Regisseur las die Regieanweisungen

Rau selbst hatte sich an einem kleinen Tisch links von dieser Abendmahlszene platziert: Er las die Regieanweisungen aus einem von einer Videokamera auf Großleinwand übertragenen Textbuch und bediente ein Tonbandgerät. Wie von Jelinek vorgeschlagen, kam die Stimme der nur als Stoffpuppe anwesenden Putzi, eine der drei Töchter des Schauspielerpaares Käthe und Istvan, vom Band.

Lacher gab es bereits bei einer der ersten Anweisungen der Autorin: „Alles wird genauso gesprochen, wie es geschrieben ist. Es ist sogar wünschenswert, wenn ein deutscher Schauspieler den Text wie einen fremdsprachigen Text lernt und spricht.“ Tatsächlich war es ein ganz besonderes Erlebnis und die eigentliche Attraktion des Abends, der auch so manche Länge des Stückes offenbarte (bei Raus Inszenierung soll nur ein Drittel des Originaltextes verwendet werden), die unterschiedliche Verwendung der aus den verschiedensten Versatzstücken zusammengesetzten Kunstsprache Jelineks auf höchstem Niveau vorgeführt zu bekommen.

Birgit Minichmayr und Caroline Peters im Zentrum

Im Zentrum standen Birgit Minichmayr und Caroline Peters als Käthe und Istvan, für die Jelinek Paula Wessely und Attila Hörbiger als Ausgangsmaterial genommen hat. Minichmayr war ganz in ihrem Element und kehrte die Wiener Diva, die zwischen göttlicher Kunstausübung und mieser Nazipropaganda nicht unterscheiden kann, mit großer Geste heraus, während die neben ihr sitzende Peters mit der Sprache als Fremdkörper arbeitete und dabei großartige Effekte in der dialektalen Übersteigerung erzielte – von „Bussal“ bis „söba“. Ihre furiosen Dialoge waren Höhepunkte der Lesung.

Mavie Hörbiger als Schorsch, der ihrem Großvater Paul Hörbiger nachgebildet ist, bot quasi die distanzierte Innensicht einer Sprache, die sich als „Burgtheaterdeutsch“ verselbstständigt hat und deren bewusste Verkitschung im Versuch, in den Heimatfilmen der Nachkriegszeit die heile Welt vorzugaukeln, Jelinek in ihren Montagen deutlich macht. Anders die gebürtige Ungarin Annamária Láng, die ihre Resi als Dienstbotin aus dem Wiener k.u.k.-Umfeld entwickelte, und der gebürtige Israeli Itay Tiran, der die sprachliche Verwandlung in den „Burgtheaterzwerg“, der seiner Ermordung knapp entronnen ist und nun als Alibi für die kommenden Entnazifizierungsverfahren dienen soll, als bravouröses Zauberkunststück auf offener Bühne vorführte.

Der Alpenkönig wird in Stücke gerissen

Ergänzt durch Maja Karolina Franke und Alla Kiperman als die Töchter Mitzi und Mausi lässt dies für die kommende Premiere Großes erwarten. Safira Robens hingegen gab eine Andeutung davon, wie sehr das Grauen bei der szenischen Umsetzung auch körperlich werden kann: Sie verkörperte die allegorische Figur des Alpenkönigs, der im 1941 spielenden ersten Teil des Stückes die siegesgewisse Selbstgefälligkeit der vom NS-Regime mit großen Aufgaben betrauten Schauspielerfamilie stört – und dafür buchstäblich in Stücke zerrissen wird.

Zur Pause hatten sich die Reihen im Publikum ein wenig gelichtet. Wer geblieben war, bereute es nicht. Der zweite Teil, unmittelbar vor der Befreiung Wiens spielend, hatte es durchaus in sich. Die Autorin selbst hatte im Vorfeld den Abend als „die ultimative Goldene, eigentlich Platin-Schallplatte für mich“ bezeichnet. „Es ist ja schon oft so gewesen, dass die Leseaufführungen im Grunde die besten Aufführungen waren“, bekannte sie in einem Gespräch mit dem Regisseur. Sollte sie den (bis zum 15. Mai als Aufzeichnung abrufbaren) Livestream verfolgt haben, müsste sie zufrieden gewesen sein. Am 18. Mai folgt dann Teil zwei von Milo Raus „Doppelschlag“: Seine Inszenierung dürfte dann weniger Original, dafür mehr Material bieten.

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