Gareth Southgate (53) gab zwei Tage nach dem verlorenen EM-Finale gegen Spanien als England-Teamchef seinen Rücktritt bekannt.
Zwei verlorene EM-Endspiele in Folge waren zu viel: Gareth Southgate hört als Nationaltrainer Englands auf, wie der 53-Jährige am Dienstagmittag in einem Statement mitteilte: „Als stolzer Engländer war es die Ehre meines Lebens, für England zu spielen und England zu managen. Es hat mir alles bedeutet, und ich habe alles gegeben.“
Der Ex-Fußball-Profi fügt hinzu: „Aber es ist Zeit für einen Wechsel, für ein neues Kapitel. Das Finale am Sonntag in Berlin gegen Spanien war mein letztes Spiel als englischer Nationaltrainer.“ Southgate hatte mit den „Three Lions“ am Sonntag das EM-Finale gegen Spanien mit 1:2 verloren. Außer dem Sieg bei der Heim-WM 1966, hat England keinen großen Titel gewonnen.
Tuchel als Nachfolger?
Nach der zweiten bitteren Final-Niederlage (2021 hatte England gegen Italien im Elfmeterschießen verloren) hatte sich Southgate, dessen Vertrag ohnehin mit Jahresende ausgelaufen wäre, bedeckt gehalten, was seine Zukunft betraf.
Als möglicher Nachfolger für Southgate wird Ex-Bayern-Trainer Thomas Tuchel gehandelt. Die Erwartungen an den Neuen sind jedenfalls groß: Nach zwei Final-Teilnahmen (2021, 2024), sowie Semifinale 2018 und Viertelfinale 2022 bei Weltmeisterschaften werden die „Three Lions“ bei der WM 2026 in Nordamerika den nächsten Anlauf auf den ersten Titel nach 60 Jahren machen.












