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Startseite » „Das Vermächtnis“: Über 6 Stunden „schwules“ Theater im der Josefstadt
Berühmtheit

„Das Vermächtnis“: Über 6 Stunden „schwules“ Theater im der Josefstadt

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 4, 2025
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„Das Vermächtnis“: Über 6 Stunden „schwules“ Theater im der Josefstadt

Ab 15. März inszeniert Elmar Goerden „Das Vermächtnis“ an der Josefstadt. Das Stück dauert „zumindest 6 Stunden“. Die Zeit soll aber „sinnvoll genutzt werden“. 

Sie wird als „die größte Produktion, die jemals im Theater in der Josefstadt erarbeitet wurde“, angekündigt: „Das Vermächtnis“ von Matthew López hat nach vier Monaten Proben am 15. März im Theater in der Josefstadt Premiere. „Zumindest sechs Stunden Spieldauer werden es schon werden“, sagt Regisseur Elmar Goerden und hofft, dass das Publikum die Zeit dabei vergessen wird: „Ich gebe das Versprechen ab, diese Zeit sinnvoll zu nutzen. Es darf keine Sitzfleischübung sein!“

„Wir sind seit Mitte November zusammen – alle Schauspieler haben sich ausdrücklich zu diesem Stück und zu dieser Art der intensiven Zusammenarbeit bekannt“, erzählt Goerden im Gespräch mit der APA und verzichtet bewusst auf das korrekte Gendern: Das Ensemble besteht aus elf Männern. Sie verkörpern 25 Rollen. Mit Andrea Jonasson als Margaret gibt es nur einen großen weiblichen Schlussauftritt. Das Stück, das 2018 in London uraufgeführt und seither mit Preisen überschüttet wurde, ist ein Porträt von drei Generationen in New York City lebender schwuler Männer, das politisch an der Zeitenwende zwischen den Präsidentschaften von Barack Obama und der ersten Amtszeit von Donald Trump angesiedelt ist und u.a. die AIDS-Krise der 1980er-Jahre aufarbeitet.

„Für diese Weitwinkelperspektive braucht es Zeit, Figuren und Erzählkraft“

In vieler Hinsicht erinnert „Das Vermächtnis“ an das ebenfalls groß angelegte, zweiteilige Drama „Angels in America“ von Tony Kushner (1991/92), in dem AIDS und die Regierungszeit Ronald Reagans im Zentrum stand. „Wenn ‚Angels in America‘ ein Zimmer ist, dann ist ‚Das Vermächtnis‘ ein Haus. López schreitet das Thema noch einmal anders ab. Er hat einen ganz anderen Erzählatem. Die Geschichte, die er in diesem Very-Well-Made-Play zu erzählen hat, ist außerordentlich vielgestaltig. Es geht um sehr private Gefühle, es geht aber auch sehr viel um Politik und um historische Räume. Er erzählt fast cineascopeartig, und für diese Weitwinkelperspektive braucht es Zeit, Figuren und Erzählkraft.“

Bei der Arbeit mit seinen Schauspielern habe er festgestellt, wie ungleich der Blick auf die Vergangenheit sei, erzählt der 61-jährige Regisseur. „Von unserem Team hat nur noch Marcello de Nardo, der damals in den USA lebte, ähnlich traumatisch wie ich erlebt, welchen Kahlschlag damals AIDS in einer ganzen Generation schwuler Männer angerichtet hat. Für viele junge Kollegen ist das nur ein Kapitel Geschichte. Dieses Stück gibt ihnen die Möglichkeit, etwas mehr darüber zu erfahren.“

„Der konservative Backlash ist uns sehr bewusst“

Die heutige Prognose ist zwar gesundheitlich besser, politisch aber schlechter. „Dieser konservative Backlash ist uns sehr bewusst und hat bei den Proben immer wieder zu Diskussionen geführt. Es sind üble Zeiten, deswegen gibt es keine bessere Zeit für dieses Stück als heute. Wir wissen jeden Tag, warum wir dieses Stück machen. Wir haben das Gefühl, wir tun was Sinnvolles. Wir beginnen jede Probe mit einem Gespräch – und sind an manchen Tagen kaum zum Spielen gekommen …“ Während überall auf der Welt Minderheitenrechte eingeschränkt und in den USA Gleichstellungs- und Diversitätsprogramme abgeschafft werden, zeigt „Das Vermächtnis“ schwules Leben als die normalste Sache der Welt – inklusive Nacktheit der Darstellung und Direktheit der Sprache.

Wie wird das wohl beim Josefstadt-Publikum ankommen? „Wenn wir ehrlich sind: In Berlin, München oder Hamburg ist dieses Stück kein Risiko. Im Theater in der Josefstadt ist es eines. Ich mache aber keine Version mit Glacéhandschuhen. Dann könnte ich es gleich lassen. Wenn Sie ein Cabrio kaufen, dürfen Sie nicht gleich das Dach runterlassen! Aber ich bin sehr gespannt darauf, wie das Publikum reagieren wird. Sie können ja hier problemlos auf der Bühne einen Menschen zersägen – aber wenn man Worte wie Ficken oder Schwanz ausspricht, dann wird es heikel“, schmunzelt der Regisseur, der bereits elf Inszenierungen an der Josefstadt erarbeitet hat. „Bisher habe ich jedes Stück, das ich hier inszeniert habe, selbst vorgeschlagen. Aber beim ‚Vermächtnis‘ ist Direktor Herbert Föttinger auf mich zugekommen. Das Gespräch dauerte fünf Sekunden. Ich habe sofort zugesagt!“

„Mein Anspruch ist es, angstfreie Räume zu gestalten“

Föttinger ist jüngst aufgrund von Vorwürfen über autoritäre Mitarbeiterführung stark unter Druck gekommen. Der Stiftungsvorstand kündigte strukturelle Konsequenzen und Maßnahmen für einen „Kulturwandel“ am Haus an. Was sagt Goerden, der 2012 mit Ibsens „John Gabriel Borkman“ seinen Einstand am Haus feierte, zu den Vorwürfen? „Von den Dingen, die nun öffentlich geworden sind, habe ich persönlich nichts wahrgenommen. Aber ich komme hier als privilegierter Gast natürlich als meine eigene Insel und habe daher eine andere Perspektive. Mit Föttinger hatte ich immer meine offenen Auseinandersetzungen – bin aber auch kein Abhängiger von ihm. Ich war auch nicht der Kummerkasten des Hauses. Ich habe mich auf meine Arbeit konzentriert. Mein Anspruch dabei ist es, angstfreie Räume zu gestalten – weil ich auch nicht anders arbeiten mag. Proben müssen in einem geschützten Rahmen stattfinden. Aber auch da darf nicht alles passieren und dann im Namen der Kunst entschuldigt werden.“

Was bleibt nach vier Monaten Arbeit am „Vermächtnis“ – abgesehen von einer hoffentlich fulminanten Aufführung, die an Wochentagen in zwei Teilen, und nur bei der Premiere und an Wochenenden als Doppelvorstellung mit einer großen und zwei kleinen Pausen zu sehen sein wird? Was wird das Vermächtnis dieser Produktion sein? „Meine Schauspieler haben festgestellt, dass sie zum ersten Mal die gesamte Klaviatur der emotionalen Erschütterbarkeit bedienen müssen. Auch jene Teile, die sonst normalerweise bei den Frauen geparkt wird – die Versehrtheit und Begehrtheit des Körpers etwa, Schmerz und Tränen, Zerbrechlichkeit und Zartheit. Die Befassung mit der gesamten Seelenlandschaft hat ein vollkommen anderes Klima in unserem Proberaum erzeugt.“ Ein Klimawandel, der möglicherweise nachhaltig sein wird.

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