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Startseite » „Das Vermächtnis“: Jubel für siebeneinhalb Stunden Theater-Marathon in der Josefstadt
Berühmtheit

„Das Vermächtnis“: Jubel für siebeneinhalb Stunden Theater-Marathon in der Josefstadt

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 16, 2025
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„Das Vermächtnis“: Jubel für siebeneinhalb Stunden Theater-Marathon in der Josefstadt

Elmar Goerden inszenierte in der Josefstadt mit „Das Vermächtnis“ ein Generationenporträt schwuler Männer mit Konzentration auf ein glänzendes Ensemble – Siebeneinhalb Stunden, drei Pausen, 12-köpfiges Ensemble und rund 30 Rollen 

Nach siebeneinhalb Stunden wusste man dann endlich, wie „Das Vermächtnis“ lautet: „Du wirst leben!“, nämlich. Und man wusste, das dieser „größten Produktion, die jemals im Theater in der Josefstadt erarbeitet wurde“, ein großer Premierenerfolg beschieden war. Der Jubel am Ende dieses weit ausholenden Generationenporträts schwuler Männer wurde am Samstagabend stehend und lauthals abgegeben. Verschiedentlich wurde im Publikum auch geschluchzt.

Regisseur Elmar Goerden war bei dem personenreichen Stück von Matthew López nämlich das gelungen, was unbedingt notwendig ist, um den Theater-Marathon, der am Nachmittag um 15 Uhr begonnen hatte und über zwei kürzere und eine lange Pause in die Nacht geführt hatte, ohne lähmende Müdigkeitsattacken zu überstehen: Er konzentrierte sich ganz auf sein 12-köpfiges Ensemble und die rund 30 Rollen. „Das Vermächtnis“, 2018 in London uraufgeführt und seither mit Preisen überschüttet, funktioniert ausschließlich über Identifikation und Mitgefühl. Bleiben einem die Figuren egal, kann der Abend zur Qual werden.

Nichts lenkt von den Figuren ab

An der Josefstadt funktioniert das auch, weil nichts ablenkt. Bühnenbildnerin Silvia Merlo hat einen abstrakten, sich immer wieder leicht verändernden Raum ersonnen, in dem man sich Schauplätze wie eine beeindruckende Riesen-Wohnung mitten in Manhattan oder ein stilvolles Landhaus außerhalb von New York selber vorstellen muss. Das ist kein Problem, und am liebsten hätte man auch auf die immer wieder eingespielte leise Musikuntermalung (Daniel Feik) verzichtet. Denn die vom glänzenden Ensemble vermittelten Emotionen brauchen keine Unterstützung.

Erzählt werden viele kleine Geschichten, die sich zu einem Gesellschaftsbild einer schwulen Community aus New York zwischen 2015 und 2022 zusammenfügen, bei dem ausgiebig zurückgeschaut wird: Die älteren Männer haben die Verheerungen der AIDS-Krise der 1980er-Jahre erlebt, die jüngeren haben unter Barack Obama Hoffnung auf ein gerechteres und diverseres Amerika geschöpft und sind am Boden zerstört, als Hillary Clinton die Präsidentschaftswahl gegen Donald Trump verliert.

Beziehungsdramen im Mittelpunkt

Didaktisch wird das Stück, das der 1977 geborene US-Dramatiker Matthew Lopez motivisch an den Roman „Howards End“ des Briten Edward Morgan Forster (1879-1970) angelehnt hat, nur in manchen Passagen – etwa wenn Forster (gespielt von Ulrich Reinthaller) persönlich die Handlung kommentiert oder den jungen Männern von den älteren Geschichtsunterricht erteilt wird. Meist geht es aber um ganz persönlichen Beziehungsdramen. Privates ist immer auch politisch – und hier besonders. Im Mittelpunkt steht das einander seit sieben Jahren verbundene Paar Eric und Toby. Toby Darling hat einen autofiktionalen Roman geschrieben und ist dabei, mit der Dramatisierung richtig Erfolg zu haben. Eric Glass ist sein aufopfernder Partner und bemüht, Toby alle Ablenkung vom Leib zu halten.

Raphael von Bargen als egoistischer, großkotziger Toby und Martin Niedermair als gebildeter, feinfühliger Gutmensch Eric sind das Kraftzentrum der Aufführung. Rund um sie entwickelt sich ein episodenreiches Abhängigkeits- und Beziehungsgeflecht, in dem Schauspieltalente und Strichjungen (Nils Arztmann in einer fulminanten Doppelrolle) sowie ältere Vorbilder und Mentoren (Joseph Lorenz überzeugt als republikanisch wählender Immobilienhai, Marcello de Nardo als Veteran der einstigen wilden Clubszene) ebenso vertreten sind wie schwule Väter mit adoptiertem Baby (Romans Schmelzer und Tomas Frank) oder Aktivisten und verwöhnte Jungs (Jan Thümer, Tobias Reinthaller und Julian Valerio Rehrl).

Liebe, Zuneigung und Sex

Es geht viel um Liebe, um Zuneigung und auch um Sex. Goerden hat überzeugende Umsetzungen auch für „heikle“ Stellen gefunden – fast immer kommt, ehe es peinlich werden könnte, Humor und Selbstironie ins Spiel. Die Wendungen der Geschichte verfolgt man gespannt, nur im zweiten Teil schleichen sich nach der großen Pause Längen ein, wenn man das Gefühl bekommt, nicht mehr viel Neues, sondern just more of the same mitzuverfolgen. Dasselbe gilt leider auch für den einzigen Frauenauftritt. Andrea Jonasson hat einen großen Monolog als Mutter eines an AIDS gestorbenen Sohnes – dramaturgisch scheint er verzichtbar.

„Es sind üble Zeiten, deswegen gibt es keine bessere Zeit für dieses Stück als heute. Wir wissen jeden Tag, warum wir dieses Stück machen. Wir haben das Gefühl, wir tun was Sinnvolles“, hat der Regisseur im Vorfeld im APA-Interview versichert. Dieses Gefühl überträgt sich auch auf die Zuschauer. Gerade angesichts eines von den USA ausgehenden gesellschaftspolitischen Backlashs ist „Das Vermächtnis“ ein starkes Signal. Und wer weniger gutes Sitzfleisch hat, für den gibt es die beiden Teile an unterschiedlichen Abenden.

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