Der schärfste Chili der Welt nennt sich „Pepper X“ und wird anhand der Scoville-Skala bei 2,69 Millionen Einheiten gemessen. Sie stellt damit den Schärfe-Rekord.
Scoville-Schärfe-Skala
800 SHU (Scoville Heat Units) gelten als scharf, aber noch erträglich. Kein Wunder also, dass Pepper X mit 2 Millionen Einheiten als Teufelszeug gilt. Die wissenschaftliche Mess-Methode dieser Skala geht ursprünglich auf Versuchspersonen zurück, die eine immer weiter verdünnte Lösung der zu untersuchenden Probe zu verkosten und aussagen, ob sie Schärfe feststellen konnten oder nicht. Bei Pepper X waren dafür 2690 Liter Wasser nötig.
Schärfeempfinden ist subjektiv
Doch eine neue Methode, wie der Standard recherchiert, zeigt jetzt auf: So leicht und unkompliziert lässt sich Schärfe nicht messen.
Denn der eigentlich scharfe Wirkstoff in Lebensmitteln heißt Capsaicin, dessen SHU im Reinzustand 16 Millionen Einheiten beträgt. Und Schärfeempfinden ist bekanntlich sehr subjektiv. Daher wollen Forscher jetzt bei neuen Berechnungen – statt wie bisher auf den SHU-Wert zu achten – den Gehalt von Capsaicin messen. Damit vermutet man genauere Ergebnisse.
Forscher widersprechen
Gleichzeitig ist auch diese neue Methode in der Wissenschaft umstritten, wie der Standard näher erläutert.












