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Startseite » Austro-Geisel Shoham: „Nicht einmal Tiere würde man so halten“
Welt

Austro-Geisel Shoham: „Nicht einmal Tiere würde man so halten“

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 3, 2025
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Austro-Geisel Shoham: „Nicht einmal Tiere würde man so halten“

505 Tage hat der Austro-Israeli Tal Shoham als Gefangener der Terrormiliz Hamas im Gazastreifen verbracht.  

Mit der APA sprach er am Mittwoch über sein Martyrium. „Nicht einmal Tiere würde man so halten, wie man uns behandelte“, sagte Shoham. Die Wächter hätten zugegeben, sie „gezielt ausgehungert“ zu haben, „damit wir richtig schlimm aussehen, wenn wir rauskommen“. Shoham verlor 28 Kilogramm Körpergewicht, manche Mitgefangene fielen sogar unter die 50-Kilo-Marke.

Dazu kamen Folter und Demütigung. „Jeden Tag schnappen sie sich einen und schlagen ihn, stülpen den anderen Säcke über den Kopf, verbieten ihnen zu reden oder kürzen die Essensrationen“, sagte Ilan Dalal, Vater von einem von Shohams Leidensgenossen. Essen und Trinken gibt es auch unter normalen Umständen nur einmal am Tag. Oft teilten die Männer jedes Reiskorn gerecht unter sich auf, das die Wachen in ihre 1,80 Meter hohe und 12 Meter lange Zelle bringen, während sie in einem Nebenraum schlemmen und trinken, was das Zeug hält. Die Folgen der Mangelernährung: Eisen- und Vitaminmangel und der „sailors‘ disease“, Skorbut.

Shoham motivierte Leidensgenossen zum Durchhalten

Shoham übernimmt mit der Zeit eine Führungsrolle in der kleinen Gruppe von Geiseln. „Ich habe den anderen gesagt, dass unsere Mission ist, am Tag ausreichend Kräfte zu sammeln, schlafen zu gehen und am nächsten Tag wieder aufzuwachen und uns wieder und wieder zu stabilisieren, bis jemand kommt und uns hier rausholt“, erzählte der Vater von zwei kleinen Kindern. Obwohl Shoham bis zu seiner Freilassung nicht weiß, ob seine ebenfalls entführte Familie noch lebt, gibt ihm die Vorstellung eines Wiedersehens Kraft. „Wir brauchen nicht an den Krieg zu denken. Wir müssen nicht an die Grausamkeit der Wachen denken. Nur an den nächsten Tag“, habe er seinen Mitgefangenen immer wieder gesagt.

Am 7. Oktober 2023 überfielen palästinensische Terrormilizen Süd-Israel, töteten rund 1.200 Menschen und nahmen 251 Geiseln. Shoham wurde mit seiner Frau, den beiden Kindern und weiteren weiblichen Angehörigen im Kibbutz Be’eri nahe der Grenze zum Gazastreifen entführt. Die Familie, die eigentlich im Norden Israels wohnt, besuchte ihre Verwandten im Süden eigentlich nur über das Wochenende. Nachdem ein Raketenalarm ausgelöst wurde, begibt sich die Familie in einen gepanzerten Schutzraum. Terroristen brechen in das Haus ein und versuchen sich Zutritt zu verschaffen. „Mein Sohn fragte mit zitternder Stimme: ‚Werden wir sterben?‘ – ich musste antworten, dass ich es nicht weiß“, erzählt Shoham. Beim Abtransport habe er Dutzende Leichen von Zivilisten gesehen, von seiner Familie wurde er sofort getrennt.

„Ich musste zwei ‚Brüder‘ zurücklassen“

505 Tage später, am 22. Februar 2025, erfüllt sich der Wunsch nach Freilassung für Shoham. Aber leider nicht für alle Geiseln. Hin- und hergerissen ist der 40-Jährige wegen Guy Gilboa Dalal (22) und Evyatar David (24), seinen beiden jungen Leidensgenossen in den Tunneln der Hamas unterhalb von Gaza. „Ich habe zwar meine Frau und meine Kinder wiederbekommen, aber dafür zwei ‚Brüder‘ zurücklassen müssen“, bedauerte Shoham. Während er auf einer Bühne vor Hamas-Anhängern gute Miene zum bösen Spiel macht, müssen diese zusehen, wie er in einem Fahrzeug des Roten Kreuzes den Gazastreifen verlässt.

„Jetzt wo der Krieg wieder losgeht, wird die Grausamkeit der Hamas im Umgang mit den Gefangenen wieder zunehmen“, befürchtet Shoham. Die Chancen auf eine baldige Rückkehr seines Sohnes sind aufgrund des Wiederaufflammens der Kampfhandlungen gering, sagt Dalal. Schon als Shoham die beiden jungen Männer verließ, seien diese nur noch „halb Mensch“ gewesen.

Österreich will sich für weitere Freilassungen einsetzen

Auch in Österreich soll um weitere Unterstützung für die Freilassung der verbliebenen rund 25 Geiseln geworben werden. „Es ist wirklich überwältigend, zu sehen und zu wissen, wie viel Unterstützung und Hilfe meine Familie von der österreichischen Regierung und den österreichischen Menschen erhalten hat“, bedankte sich Shoham. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hätten sich bereits bereit erklärt, bei der Freilassung der übrigen Geiseln zu helfen. Shoham, Nachkomme einer Großmutter, die in den 1930er-Jahren vor den Nazis aus Wien flüchtete, fühle sich seit seiner Freilassung mehr denn je auch als Österreicher. „Wien ist eine wunderschöne Stadt, ich hoffe, ich kann es mir bald in Ruhe anschauen“, sagte Shoham, der zum ersten Mal in Österreich ist.

Das Kind einer Familie von Friedensaktivisten glaubt nach wie vor an Frieden im Nahen Osten, auch nach über 16 Monaten Geiselhaft. „Es gibt aber mindestens eine Generation, die aussterben muss, bevor das passieren kann“, bedauert er. Die größte Waffe der Hamas sei ihre fanatisch-islamische Indoktrinierung. „Von dem, was ich gesehen habe, glaubt niemand in Gaza, der zwischen 18 und 30 Jahre alt ist, an eine friedliche Koexistenz mit Israel.“

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