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Startseite » Afghanistan: Hälfte der Bevölkerung hat keine Rechte
Welt

Afghanistan: Hälfte der Bevölkerung hat keine Rechte

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 25, 2025
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Afghanistan: Hälfte der Bevölkerung hat keine Rechte

Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 gibt es immer wieder Berichte über Menschenrechtsverstöße in Afghanistan. Besonders für Frauen und Mädchen gibt es viele strenge Vorschriften.  

„Die Hälfte der Bevölkerung hat nichts zu sagen und keine Rechte“, beklagte die dänisch-afghanische Aktivistin Tahmina Salik im APA-Gespräch. Der Zugang zu Bildung und Medizin sei ebenso eingeschränkt wie die Meinungsfreiheit. International wünscht sich Salik mehr Aufmerksamkeit.

„Sie fühlen sich, als wären sie eingesperrt in ihren eigenen Häusern“, sagte Salik über afghanische Frauen. Diese dürften nur bis zur 6. Schulstufe den Unterricht besuchen. Afghanistan ist das einzige Land der Welt, in dem Mädchen und Frauen der Besuch weiterführender Schulen und Hochschulen strikt untersagt ist. Frauen dürften ohne männliche Begleitung nicht reisen, eigentlich nicht einmal das Haus verlassen. Öffentlich sollen sie nicht sprechen, ihre Stimmen „sollen nicht gehört werden in der Gesellschaft“, so Salik.

Um gegenzusteuern ist sie mit ihrer Organisation „Empowerment for Her“ (Ermächtigung für sie) in Kontakt mit afghanischen Aktivistinnen und unterstützt diese. Generell sei die Diaspora sehr aktiv, die Situation erfordere das. Salik: „Wir fühlen uns in der Pflicht.“ Die Hilfe passiere direkt mit Geld, aber auch als „Nachrichten von außen“ sowie „moralischer Support“. Unterstützung gebe es etwa für geheime Schulen und Zeitungen. Viel Geld brauche es zudem für Umsiedelungen von Aktivistinnen und das Verstecken vor den Taliban.

Viele wurden „eingesperrt, gefoltert, sogar vergewaltigt“

Die meisten afghanischen Medien haben zugesperrt oder sind unter der Kontrolle des Regimes, sagte Salik. Deshalb sei es schwierig, Informationen ins Land hinein-, bzw. herauszubekommen. Die Kontakte vor Ort „erzählen uns, was passiert“, so die Aktivistin. Eine Zeit lang seien Frauen in Afghanistan auf die Straße gegangen, um zu demonstrieren. Viele seien „eingesperrt, gefoltert, sogar vergewaltigt“ worden, „aber sie haben nicht aufgehört“. Allerdings habe sich der Protest weitgehend ins Internet verlagert.

Die Kommunikation finde hauptsächlich über soziale Netzwerke statt, erklärte Salik. „Wir haben große Angst, dass das Internet abgedreht wird.“ Dann würde man wohl jeden Kontakt ins Land verlieren. Die Taliban hätten Möglichkeiten, die Bevölkerung zu überwachen, deshalb müsse man vorsichtig sein.

„Ich will die Welt schockiert sehen“, betonte Salik, stattdessen höre sie oft „nur Stille“. In Verhandlungen würde manchmal gesagt, es gebe nun immerhin Frieden in Afghanistan, die Frauenrechte würden dann zu einer „kleinen Notiz“. Sie frage sich dann: „Frieden für wen?“, so Salik. Frauen seien es leid, dass Entscheidungen über sie gemacht würden, die momentane Situation dürfe nicht normalisiert werden. „Wir sollten nicht akzeptieren, dass die Taliban die Zukunft von Afghanistan sein werden.“

Für Tagung in Wien

Tahmina Salik wurde in Kabul, Afghanistan, geboren und floh als Kind mit ihrer Familie nach Dänemark. Heute leitet sie „Empowerment for Her“ (ehemals „Danish Afghan Women Diaspora Forum“), wo sie sich für die Rechte der Frauen einsetzt.

Am 23. und 24. Mai nimmt sie an einer Wiener Tagung zu „Gender Apartheid“ in Afghanistan teil. Der Begriff meint die systematische Trennung von Männern und Frauen durch Gesetze. Gefordert wird die Anerkennung der afghanischen Situation als Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach internationalem Recht. Tagung und Aufenthalt Saliks wurden unter anderem vom Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC) organisiert.

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