Diesmal nicht in der Jokerrolle, aber wieder Matchwinner: Michael Gregoritsch hat den SC Freiburg am Sonntag in der deutschen Fußball-Bundesliga zu einem 2:1-Sieg beim VfL Bochum geführt.
Der Steirer bereitete die Führung von Maximilian Eggestein (37.) per Kopf vor und erzielte mit diesem auch den Siegestreffer (53.). Für den ÖFB-Teamstürmer war es das zehnte Pflichtspieltor im 32. Saisonspiel. Zuletzt hatte er auch beim 1:0 in der Europa League gegen West Ham getroffen.
Gegen die Engländer war er spät im Spiel zehn Minuten nach seiner Einwechslung erfolgreich gewesen. Als Belohnung durfte Gregoritsch nun in der Liga wieder einmal von Beginn an ran und zahlte das Vertrauen mit einer starken Leistung zurück. Beim 0:1 legte er den Ball ideal ab auf Eggestein, der aus kurzer Distanz vollendete. Beim 0:2 war er es selbst, der aus rund fünf Metern nach Doan-Flanke ins Eck traf. Gregoritsch, der in der 75. Minute ausgetauscht wurde, hat nun in der Liga und im Europacup je fünfmal getroffen.
Auf der anderen Seite gab es für Kevin Stöger einen Teilerfolg, er leitete das Kopfballtor von Ivan Ordets (62.) mit einem idealen Corner vor. Für den 30-Jährigen war es bereits der 12. Scorerpunkt, neben fünf Toren stehen bei ihm sieben Assists zu Buche. Sein Team verlor zum dritten Mal in Folge und liegt nach der 25. Runde als Tabellen-15. nur noch sieben Punkte vor dem Relegationsplatz. Die Freiburger, bei denen Junior Adamu auf der Bank saß und Philipp Lienhart weiter verletzt fehlte, sind nach dem Ende der sechs Spiele umfassenden sieglosen Ligaserie Achter.












