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Startseite » Vor 20 Jahren: Die Deutschen wurden Papst
Welt

Vor 20 Jahren: Die Deutschen wurden Papst

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 19, 2025
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Vor 20 Jahren: Die Deutschen wurden Papst

Großer Jubel brach auf dem überfüllten Petersplatz aus, als am 19. April 2005 um 18.40 Uhr von der Mittelloggia des Petersdoms aus verkündet wurde. 

„Habemus Papam“ – wir haben einen Papst – „Cardinalem Ratzinger“. Eine knappe Stunde zuvor war weißer Rauch aus dem Rauchfang der Sixtinischen Kapelle aufgestiegen, und die Glocken des Petersdoms bestätigten die Wahl.

Sofort strömten Menschenmassen in Richtung Petersplatz. Rund um den Vatikan gab es ein Verkehrschaos. Und dann trat der neugewählte Papst Benedikt XVI. auf den Mittelbalkon des Petersdoms, breitete lächelnd die Arme aus, grüßte wie ein Sportler mit übereinandergelegten Handflächen. „Nach dem großen Papst Johannes Paul II. haben die Herren Kardinäle mich, einen bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn, gewählt“ – so seine ersten Worte als Papst. Immer wieder wurde die kurze Ansprache mit Applaus und „Benedetto-Benedetto“-Rufen unterbrochen, bevor der neue Pontifex seinen ersten Segen „Urbi et orbi“ spendete.

 Mammutandrang nach aufwühlenden Tagen

Die Stadt Rom und der Vatikan hatten aufwühlende Tage hinter sich. Am 2. April war Papst Johannes Paul II. nach 27-jährigem Pontifikat verstorben. Vier Millionen Gläubige defilierten am offenen Sarg im Petersdom. Zur Totenmesse kamen Staatsmänner und Kirchenführer aus aller Welt. Die Stadt meisterte den Mammutandrang bravourös.

Nach einer Trauerwoche traten die Kardinäle dann zur Vorbereitung des Konklaves zusammen. Wenig drang aus den Treffen nach draußen. Und so spekulierten Medien und Öffentlichkeit wie wild, wer die Kirche in die Zukunft führen könnte – und mit welchem Programm: Sollte er für Kontinuität stehen oder für einen Aufbruch? Sollte auf den Charismatiker und großen Kommunikator ein Pragmatiker folgen, der den Tanker Kirche aus stürmischer See in ruhigeres Gewässer bringt? Der für eine theologische Aufarbeitung und Vertiefung der vielen spektakulären Aktionen sorgen sollte? Wäre nach dem langen Pontifikat eines Ausländers nicht wieder ein Italiener an der Reihe? Oder warum nicht ein Lateinamerikaner – etwa der Kolumbianer Castrillon Hoyos oder der Argentinier Bergoglio? Wollte man einen jüngeren Kandidaten oder einen älteren mit einer überschaubareren Amtszeit, vielleicht als Übergangs-Papst?

Täglich neue Namen

Die italienischen Zeitungen brachten täglich neue Namen von angeblichen Favoriten, zuletzt waren es über 30 – niemand wusste wirklich, wohin die Kardinäle tendierten. Fast alle Italiener – immerhin die größte Gruppe im Wahlkollegium – schienen papabel, vom ehemaligen Arbeiterpriester Poletto bis zum volksnahen Mailänder Oberhirten Tettamanzi, der optisch an den beliebten Johannes XXIII. erinnerte. Oder der politikerprobte Kardinal Ruini aus Rom, oder gleich Kardinalstaatssekretär Sodano?

Von Anfang an tauchte in diesem Favoriten-Fächer auch der Name von Kardinaldekan Joseph Ratzinger auf. Als Chef der Glaubenskongregation und engster Mitarbeiter von Papst Johannes Paul II. hatte er dessen Pontifikat maßgeblich mitbestimmt, kannte den Vatikan-Betrieb bestens, ohne von Seilschaften und Filz vereinnahmt zu sein. Er erschien als Garant für Kontinuität.

Freilich galt Ratzinger zunächst als Außenseiter, vielleicht als Großwähler, der Stimmen im konservativen Lager bündeln und lenken könnte. Denn gerade in Italien galt er als „Panzerkardinal“, als geachteter, aber nicht unbedingt geliebter deutscher Professor. Als nüchterner Intellektueller, dem Ausstrahlung und Visionen eines Karol Wojtyla fehlten.

Verändertes Image

Allerdings hatte sich dieses Image zuletzt deutlich verändert. Als Interimschef leitete Ratzinger souverän die Kirchengeschicke während der Sedisvakanz. Er gewann Sympathien, als er seine intellektuelle Nüchternheit ablegte und auf dem Petersplatz eine Totenpredigt mit Emotionen hielt, in der er an seinen geliebten Vorgänger erinnerte, „der jetzt am Fenster des Hauses des Vaters steht, uns sieht und uns segnet“.

Und dann machte Ratzinger auch mit klaren und ungeschönten Analysen zu Lage und Kurs der Kirche auf sich aufmerksam. Schon in der Karfreitagspredigt wenige Tage zuvor verglich er die Kirche mit einem sinkenden Boot – mit viel Schmutz und mancher Selbstherrlichkeit im Klerus. Und noch bei der großen Eröffnungsmesse zum Konklave im Petersdom warnte er (selbst)kritisch vor einer „Diktatur des Relativismus“ und ideologischen Modeerscheinungen – und mahnte ihnen gegenüber die Wahrheit des Glaubens ein, und Christus als den Maßstab der Kirche.

Vom Außenseiter zum Favoriten

Offensichtlich hat Ratzinger mit seiner klaren Ansage damals die Kardinäle überzeugt. Der Außenseiter wurde zum Favoriten. Freilich gab es im Konklave auch keinen wirklich überzeugenden Gegenkandidaten aus dem progressiven Lager: der große Mailänder Kardinal Martini, lange Zeit ein Favorit auf den Papstthron, hatte wegen seiner Parkinson-Erkrankung keine ernsthaften Chancen mehr und zog seine „Kandidatur“ zurück. Ebenso der Argentinier Bergoglio, der laut manchen Quellen etwa ein Drittel der Stimmen auf sich vereinen konnte.

Trotz der Favoritenrolle blieb es eine Überraschung, als der chilenische Kardinal-Protodiakon Medina Estevez vor mehr als 100.000 Gläubigen auf dem Petersplatz Kardinal Ratzinger als neuen Papst Benedikt vorstellte. Offenbar hatte er deutlich mehr als die erforderlichen 77 Stimmen der 115 Wahlmänner erhalten, wie es später aus Teilnehmerkreisen des Konklaves hieß.

Eigener Stil

Ratzinger hatte Zustimmung über Lager-, Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg erhalten – als Theologe von Weltrang, der mit Intellekt und einer scheuen Freundlichkeit Menschen für sich einnahm. Als Benedikt XVI. konnte er aus dem Schatten seines übermächtigen Vorgängers heraustreten, entwickelte einen eigenen Stil.

Altersbedingt trat er kürzer als der Wojtyla-Papst in seinen Anfangsjahren. Er reduzierte die Flut von Ansprachen und Dokumenten, setzte auf theologischen Tiefgang. Kirchenpolitisch agierte er manchmal ungeschickt, vor allem bei seiner Öffnung für die Traditionalisten und im Umgang mit dem Islam sowie mit den Kirchen der Reformation. Als erster Papst seit 700 Jahren hatte er schließlich den Mut, auf sein Amt zu verzichten, als er sich zum Jahresbeginn 2013 dazu körperlich nicht mehr in der Lage sah. Danach lebte er noch fast zehn Jahre lang als „emeritierter Papst“ im Vatikan.

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