Der Senat 5 der Bundesliga hat in der ersten Instaz einem Bundesliga-Klub die Lizenz für die nächste Saison verweigert. In der 2. Liga erhalten derzeit zwei Teams keine Zulassung.
Drei Vereine müssen derzeit gewaltig um ihre Zukunft im heimischen Profi-Fußball zittern. Der Senat 5 der Österreichischen Fußball-Bundesliga hat nach Prüfung und Evaluierung der von den Lizenz- bzw. Zulassungsbewerbern eingereichten Unterlagen für die Saison 2025/26 16 Bewerbern die Lizenz für die ADMIRAL Bundesliga und 18 Bewerbern (inkl. 5 Amateurmannschaften von BL-Klubs) die Zulassung für die ADMIRAL 2. Liga in erster Instanz erteilt.
Bundesliga
- Lizenz erteilt: SK Puntigamer Sturm Graz, FC Red Bull Salzburg, LASK, SK Rapid, TSV Egger Glas Hartberg, RZ Pellets WAC, FK Austria Wien (Auflage: aktualisierte geprüfte finanzielle Zukunftsinformationen), FC Blau-Weiß Linz, CASHPOINT SCR Altach, WSG Tirol, Grazer AK 1902.
- Lizenz & Zulassung verweigert: SK Austria Klagenfurt (finanziell)*
*Über mögliche Sanktionen gegen SKA wird erst bei Feststehen der endgültigen Ergebnisse des Lizenz- und Zulassungsverfahren im weiteren Instanzenzug entschieden.
2. Liga
- Lizenz verweigert: First Vienna FC 1894 (personell), Schwarz-Weiss Bregenz (infrastrukturell).
- Zulassung erteilt: First Vienna FC 1894, FC Liefering, SV Horn, SV Licht-Loidl Lafnitz, Schwarz-Weiss Bregenz (Auflage: aktualisierte geprüfte finanzielle Zukunftsinformationen), KSV 1919, SV Stripfing, SKU Ertl Glas Amstetten, ASK Voitsberg, SV Klöcher Bau Oberwart (Regionalliga Ost), FC Hertha Wels (Regionalliga Mitte), SV Austria Salzburg (Regionalliga West), SC Imst 1933 (Regionalliga West).
- Zulassung als Amateurteam eines BL-Klubs: SK Sturm Graz II, SK Rapid II, Young Violets Austria Wien (Regionalliga Ost), LASK Amateure OÖ (Regionalliga Mitte), WAC Amateure (Regionalliga Mitte)
- Lizenzantrag zurückgezogen: KSV 1919
Als Sanktion für die verspätete Abgabe des geprüften Jahresabschlusses wird gegen Schwarz-Weiss Bregenz ein Abzug von drei Punkten in der kommenden Saison 2025/26 sowie eine Geldstrafe von 20.000 Euro verhängt.
Bis zum 22. April können die betroffenen Vereine nun Protest abgeben.












