Der ehemalige Royal Prinz Harry besuchte das Superhumans-Zentrum, eine orthopädische Klinik in Lwiw (Ukraine), wie britische Medien berichten.
Prinz Harry hat heute bei einem überraschenden Besuch in der Ukraine Kriegsopfer getroffen – nur zwei Tage, nachdem er vor dem Londoner High Court für seinen Sicherheitsschutz gekämpft hatte. Der Duke of Sussex besuchte das Superhumans-Zentrum, eine orthopädische Klinik in Lwiw, die verletzte Militärangehörige und Zivilisten behandelt und rehabilitiert. Das Zentrum bietet kostenlos Prothesen, rekonstruktive Chirurgie und psychologische Hilfe an.
Harry, der zehn Jahre in der britischen Armee diente, hat sich besonders für verwundete Soldaten engagiert – 2014 gründete er die Invictus Games, um verletzten Veteranen die Möglichkeit zu geben, an sportlichen Wettkämpfen ähnlich den Paralympics teilzunehmen.
Begleitet wurde er von einem Team der Invictus Games Foundation, darunter vier Veteranen, die ähnliche Reha-Erfahrungen durchlaufen haben, wie die britische „Daily Mail“ berichtet. Der Besuch in der westukrainischen Region, die häufig Ziel russischer Raketenangriffe ist, wurde erst bekannt gegeben, nachdem Harry das Land bereits verlassen hatte.
Zwischen Gerichtssaal und Kriegsgebiet
Die Reise in die Ukraine folgte auf einen zweitägigen Auftritt vor dem Royal Courts of Justice in London, wo Harry gegen die Entscheidung der britischen Regierung kämpft, ihm nach seinem Rückzug als working royal 2020 den staatlich finanzierten Personenschutz zu entziehen.
Der Duke flog über 8.000 Kilometer von seinem Zuhause in Kalifornien an, um in dem Verfahren automatischen Staatsschutz für sich, Ehefrau Meghan Markle und die Kinder Archie und Lilibet zu erwirken.












