Die Terrororganisation Hamas hat am Mittwochabend Särge mit den Leichen vierer israelischer Geiseln an das Rote Kreuz übergeben.
Wie israelische Medien berichten, hat die Terrororganisation Hamas am Mittwochabend die Särge mit den Leichen vierer israelischer Geiseln an das Rote Kreuz übergeben. Laut den Berichten soll es sich um Ohad Jahalomi, Tsachi Idan, Itzik Elgarat und Schlomo Mansur handeln.
Es handelt sich um die letzten der 33 Geiseln, die in der ersten Phase des Waffenruhe-Deals zwischen der Hamas und Israel freigelassen bzw. übergeben wurden.
Israel hatte in der Nacht auf Sonntag mitgeteilt, die im Waffenruhe-Abkommen mit der Hamas vorgesehene Entlassung palästinensischer Häftlinge werde vorerst ausgesetzt. Bevor es weitergehen könne, müsse die palästinensische Terrororganisation versichern, auf die demütigenden Zeremonien bei der Übergabe oder Freilassung israelischer Geiseln künftig zu verzichten. Die Fortsetzung der Gespräche über die Waffenruhevereinbarung im Gazakrieg war über den Streit ins Stocken geraten. Die Hamas wollte eigenen Angaben zufolge erst weiterverhandeln, wenn die Gefangenen frei sind. Die vier Leichen, die nun übergeben werden sollen, sollten ursprünglich am Donnerstag im Rahmen der ersten Phase des Abkommens an Israel überstellt werden.