Die Baumeister-Witwe war auf dem Ball der Bälle als Reporterin unterwegs – ein Besuch der Lugner-Loge stand dabei jedoch nicht auf dem Programm.
Ja, er fehlt – ohne Baumeister Richard Lugner (†91) erklangen die Walzertöne nur halb so schön, blitzten die Kameras nur halb so viel und lachten die Gäste nur halb so wenig. Tochter Jacqueline übernahm das Erbe des Opernballs eher unfreiwillig – und möglichst unter Ausschluss der Öffentlichkeit, doch sie trat es an. Ehemann Leo Lugner unterstützte sie dabei, wo er konnte. Der Empfang im Grand Hotel fand ohne Fotografen und Medien statt. Auch in die Loge durften nur wenige ausgewählte Gäste.
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Auch Witwe Simone Lugner wagte sich erstmals ohne Richie auf den Ball der Bälle. Diesmal als TV-Reporterin – sie wechselte also die Seiten und sollte Promis interviewen. Als oe24 sie gegen Mitternacht auf dem Gang traf, berichtete Simone eher von Chaos als von aufregenden Gesprächen. “Wir haben erst spät begonnen zu drehen. Jetzt wollte ich eigentlich noch ein Interview mit Leni Klum und anderen Stars machen, aber die sind schon weg”, erzählte sie.
Darauf angesprochen, ob sie auch bei der Lugner-Loge vorbeischauen werde, holte Simone zu einem Seitenhieb gegen Jacky aus: “Warum sollte ich? Hat sie etwa einen Stargast?”, sagte sie sarkastisch. Den Rest des Ballabends irrte Lugner weiter durch die Gänge. Richard schaute von oben herab. Als Ballbegleiter wählte sie seinen langjährigen Fahrer Roland Granzer. Eine sichere Heimreise war ihr also garantiert.