Der wegen des Besitzes und der Herstellung pädophiler Inhalte verurteilte Schauspieler Florian Teichtmeister wird nun vom Wiener Burgtheater auf 100.000 Euro verklagt.
Hohe Prominenz gab es heute Morgen am Arbeits- und Sozialgericht im neunten Wiener Gemeindebezirk, wo der ehemalige Burgschauspieler Florian Teichtmeister von seinem Anwalt Manfred Arbacher-Stöger begleitet wurde. Dabei ging es um eine Klage von seinem einstigen Arbeitgeber, dem Wiener Burgtheater.
Schadenssumme von 100.000 Euro
Grund der Klage sind abgesagte Vorstellungen, produzierte Programmhefte sowie Rechtsanwaltskosten im Zuge des Prozesses rund um Florian Teichtmeisters pädophile Aktivitäten. Genauer waren bei einer Hausdurchsuchung vor knapp vier Jahren etliche Bilder und Videos sowie weitere Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger bei ihm sichergestellt und beschlagnahmt worden. Im Prozess dazu wurde er zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt.
Heikle Fragen vom Anwalt
Auf Fragen von seinem Anwalt Arbacher-Stöger, weshalb seitens des Burgtheaters nicht rechtzeitig auf den Fall reagiert wurde, etwa mit einer Suspendierung oder Zweitbesetzung, antwortete die Wiener Kultur-Institution, dass man etwas zu naiv auf Teichtmeisters Darstellungen der Situation reagiert hätte. Auch, dass er seine Lebensgefährtin klagen wollte, glaubte man ihm damals zu leicht, weshalb man erst spät auf die damals im Raum stehenden Vorwürfe reagierte.












