Schon wieder muss sich der wohl kriminellste Teenie Österreichs (14) vor Gericht verantworten. Er wurde aus der Haft ins Gericht geführt. Auch sein Komplize ist angeklagt.
Wien. 1200 Straftaten werden Milan, der gerade erst am 20. März 14 Jahre alt angelastet. Die meisten Delikte hatte der Teenie aber schon vor seiner Strafmündigkeit begangen. Am Dienstag muss sich der Systemsprenger zum zweiten Mal vor dem Wiener Landesgericht verantworten. Dieses Mal muss sich Milan* (Name von der Redaktion geändert) wegen krimineller Vereinigung und zahlreicher Einbrüche verantworten.
Angeklagt mit ihm ist auch ein weiterer Teenie. Die beiden hätten sich gemeinsam mit etlichen noch strafunmündigen Buben „auf längere Zeit zur Begehung von Geschäftseinbrüchen zusammengeschlossen“, so die Staatsanwaltschaft.
Neben der kriminellen Vereinigung müssen sich die Beiden auch wegen schweren gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls, unbefugtem Gebrauch von Fahrzeugen und Urkundenunterdrückung verantworten.
Milan befindet sich mittlerweile in Haft. Er wurde Mitte April am Landesgericht erstmals rechtskräftig verurteilt. Für einen Autoeinbruch fasste er zehn Wochen unbedingte Haft aus.









