Mit seiner Tochter Nabiha war ein gebürtige Tunesier aus Vöcklabruck auf dem Weg in den Süden – als er auf der Brennerautobahn bei Trient einen Lkw rammte. Die 24-Jährige war, wie auch das Wrack des völlig zerstörten VW Sharan erahnen lässt, auf der Stelle tot.
iTrient. Es geht um den entsetzlichen Unfall vergangenen Samstag um 6 Uhr in der Früh auf der Brennerautobahn auf Höhe des Flughafens Caproni kurz nach der Mautstelle in Fahrtrichtung Süden. Wie oe24 berichtete, war ein weißer Van mit österreichischem Kennzeichen aus zunächst ungeklärter Ursache plötzlich nach rechts gekommen und ungebremst von hinten in Lastwagen gekracht, der dort in einer Parkbucht abgestellt war.
Die Fotos von dem Unfall sind heftig: Sie zeigen das Wrack des VW Sharans, der wohl mit voller Autobahngeschwindigkeit mit dem mit leeren Apfelkistenbeladenen Lkw kollidiert ist. Die Beifahrerseite samt Motorraum ist bis zur B-Säule zusammengedrückt – unmöglich, dass hier jemand überlebt hätte bzw. überhaupt noch mitbekommen hat, was von einer Sekunde auf der andere geschah. Die 24-Jährige Nabiha B. – Handelsschulabsolventin aus Vöcklabruck – starb, während der Van in Folge des Aufpralls auf die Fahrbahn zurückgeschleuderte wurde und entgegen der Fahrrichtung völlig zerstört zum Stillstand am.
Vater weiter auf der Intensivstation
Wie durch ein Wunder waren im heftig einsetzenden Urlauberverkehr keine weiteren Fahrzeuge involviert. Als Unfallursache wieder nach wie vor Sekundenschlaf nach fünf Stunden Nachtfahrt angenommen – es kann sich aber auch um eine plötzliche Erkrankung des Vaters gehandelt haben, die zur Katastrophe führte. Ermittlungen dazu laufen noch.
Der 73-jährige gebürtige Tunesier wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nach dem Eintreffen der Sanitäter, zweier Rettungswagen und des Rettungsflugzeugteams wurde ihm vor Ort Erste Hilfe geleistet. Er liegt mit weiter auf der Intensivstation des Krankenhauses Santa Chiara.
Aufgrund des Horror-Crashs bildet sich ein Stau von mehreren Kilometern, Feuerwehrleute mussten helfen, um Wasserflaschen an Autofahrer zu verteilen, die in der sengenden Sonne anhalten mussten. Sie halfen auch dabei, die leeren Apfelkisten zu entfernen, die nach der Kollision auf dem Asphalt gelandet waren.










