Es wird eine XXL-Regierung, so groß, dass gar nicht alle auf der Regierungsbank Platz haben. Jetzt wird umgebaut.
Im Parlament herrscht bald reger Betrieb, die Regierung wird nämlich richtig GROß. Die künftige ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung wird aus insgesamt 14 Ministern bzw. Ministerinnen sowie sieben Staatssekretariaten bestehen.
So wird die Regierung aufgeteilt
Jeweils sechs Ressorts besetzen SPÖ und ÖVP, zwei gehen an die NEOS. Drei Staatssekretäre bzw. -sekretärinnen werden von der ÖVP beschickt, drei von der SPÖ. Die NEOS erhalten ein Sekretariat. Die konkreten Personalia werden erst in den Parteigremien am Freitag (SPÖ und ÖVP) sowie in der NEOS-Mitgliederversammlung am Sonntag festgezurrt.
Mehr Minister, mehr Platz
Die Kosten für die neue Regierung: Saftige 5,5 Millionen Euro pro Jahr. Auch Platz auf der Regierungsbank muss geschaffen werden. Aktuell haben nur 18 Regierungsmitglieder Platz. Das reicht jetzt dann nicht mehr.
Drei zusätzliche Sessel gehen sich nicht aus. Die Lösung: Die Sessel werden schmaler, dann sollten alle Platz haben.