Irre Szenen spielten sich am Montag im Zillertal in Fügen beim Skigebiet Spieljoch ab: Aus noch nicht geklärter Ursache kam ein 17 Tonnen schwerer Linienbus auf einer stark abfallenden Straße ins Rollen – und richtete ein Bild der Zerstörung an.
Tirol. Angesichts der Bilder kann man von einem Wunder sprechen, dass hier niemand verletzt wurde – alle Besitzer der zerstörten Fahrzeuge aus Deutschland und Wien, die auf einem Hotelparkplatz standen, waren gerade Ski fahren – als ein Linienbus oberhalb des Bereichs in eine Haltestelle einfuhr und der Chauffeur zunächst die Leute aussteigen ließ.
Anschließend wollte der Busfahrer nach eigenen Angaben einen Defekt am Motor checken, stieg ebenfalls aus und überprüfte den Technikraum des tonnenschweren Gefährts. Dabei löste sich aus unbekannter Ursache die Feststellbremse – oder hatte er sie nicht ordentlich angezogen?
Jedenfalls rollte der herrenlose Bus rückwärts mehr als 50 Meter über die abschüssige Straße gegen und dabei mehrere geparkte Fahrzeuge – der Sachschaden an insgesamt sieben SUV, Kombis und Limousinen bei der spektakulären Massenkarambolage ist beträchtlich. Am schlimmsten erwischte es einen weißen Porsche mit Kennzeichen aus Baden-Württemberg, der als unfreiwillige Parkfläche eine Weiterdonnern des Linienbusses und noch mehr Zerstörung verhinderte, aber dabei selbst sprichwörtlich ziemlich unter die Räder kam: absoluter zerquetschter Totalschaden…
Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen.










