Foren & Summits: Wo sich die Wirtschaftselite heuer treffen wird

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Mit dem Europäischen Forum Alpbach (EFA), das jährlich seit 1945 im Tiroler Bergdorf stattfindet, begründet Österreich eine lange Tradition der politischen und wirtschaftlichen Gespräche. Alpbach ist ob seiner Geschichte, seiner internationalen Ausrichtung und der Konferenzdauer (2,5 Wochen) einzigartig. Banker Andreas Treichl, seit 2020 Präsident des EFA, schraubt an Ausrichtung und Modus und erfindet das Forum in vielen Aspekten neu.

Zuletzt haben sich, abseits von Alpbach, aber auch neue Formate entwickelt. Sie sind meist spezieller und nicht selten von einer prominenten Person getrieben.

Summits im Sommer

Wie etwa der Salzburg Summit. Das Format, erfunden von Netzwerkerin und Unternehmerin Gabi Spiegelfeld in Kooperation mit der Industriellenvereinigung (IV), fand bisher drei Mal statt – jeweils für drei Tage, in Salzburg zur Festspielzeit. Auch heuer gibt es die Konferenz (26. – 28. Juli) und wieder ist sie nur mit Einladung zugänglich. 350 Gäste werden auch in diesem Jahr unter der Patronanz von Johannes Hahn erwartet. Das Rahmenprogramm ist exklusiv, etwa mit einem Gala-Abend in der Salzburg Residenz, gesetzten Abendessen und einem Opernbesuch. Über Sponsoren will Organisatorin Angela Teml noch nichts sagen, weil: „Noch ist nix fix.“

Macherin Gabi Spiegelfeld hat sich allerdings von der Veranstaltung distanziert und wird in diesem Jahr zum ersten Mal den neuen Kitz Summit veranstalten. „Unsere Vorstellungen sind nicht mehr die gleichen“, erklärt Spiegelfeld die Trennung von der IV nüchtern. Sie mache jetzt etwas Eigenes und ja, sie finde, dass für ein weiteres Konferenzformat Platz sei. Der Kitz Summit wird noch exklusiver, für 150 geladene Gäste und von 22. bis 25. Juni in Kitzbühel abgehalten. „Unser Fokus ist die DACH-Region“, sagt Spiegelfeld. Mit vielen Sprechern und Gästen aus Deutschland. Die Sponsoren können sich sehen lassen: PwC, die Boston Consulting Group, der Bankenverband, Verbund und Telekom sind an Bord.

Auch ein guter Ort, um ins Gespräch zu kommen, ist Lech am Arlberg. Genetiker Markus Hengstschläger ruft heuer zum zweiten Mal zum Impact Lech. Mit den Sponsoren Verbund und KPMG hat Programmmacher Hengstschläger einen speziellen Weg gewählt: ein Konferenzthema, das aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert wird. „An den Schnittflächen findet man neue Ansätze und Lösungen“, ist Hengstschläger überzeugt. Das Thema, um das es von 15. bis 18. Juni geht, ist „Mensch und Maschine“. Spannend wird, was Ethik, Philosophie, Wirtschaft, Technik und Start-ups dazu sagen. Der Ticketverkauf ist offen für jeden.

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