Das Transaktionsvolumen am Wiener Zinshausmarkt ist um 5 Prozent höher als im Jahr 2023. Nach dem Tiefstand wurden im Jahr 2024 wieder mehr Deals gemacht.

Der Wiener Zinshausmarkt hat sich 2024 leicht stabilisiert. Das Transaktionsvolumen stieg von 831 Mio. Euro um 5 Prozent auf 872 Mio. Euro, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse von Otto Immobilien hervorgeht.

Insgesamt wurden 297 Transaktionen registriert, das bedeutet ein Plus von 9 Prozent. Die Anzahl der Gründerzeit-Zinshäuser sinkt hingegen weiter und liegt aktuell bei 13.439 Objekten, das entspreche einem Rückgang von 13,5 Prozent seit 2009.

Umwandlung der Zinshäuser in Wohnungseigentum 

Ursache der sinkenden Anzahl sei die Umwandlung in Wohnungseigentum. „Der kontinuierliche Rückgang des Bestands an Gründerzeit-Zinshäusern verdeutlicht den anhaltenden strukturellen Wandel auf dem Wiener Immobilienmarkt.

Gleichzeitig sehen wir eine Belebung der Marktaktivitäten und eine Stabilisierung der Preise“, erklärte Martin Denner, Leiter Immobilien Research bei Otto Immobilien.

3.287 Euro pro Quadratmeter

Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte habe der Markt an Dynamik gewonnen. So erhöhte sich das Transaktionsvolumen um 13 Prozent auf 476 Mio. Euro – ein Trend, der sich laut Otto Immobilien heuer fortsetzen dürfte. Auch die Preise entwickelten sich solide, in einigen Bezirken hätten diese sogar angezogen. Im Durchschnitt wurde zuletzt ein Preis von 3.287 Euro pro Quadratmeter erzielt, was eine Stabilisierung auf dem Niveau der Vorjahresperiode bedeutet.

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