UEFA-Präsident Aleksandar Ceferin übt scharfe Kritik an Italiens Fußballstadien. Die Infrastruktur sei im Vergleich zu anderen großen Fußballnationen „bei weitem die schlechteste“.

UEFA-Präsident Aleksandar Ceferin hat kein Blatt vor den Mund genommen: In einem Interview mit SportMediaset bezeichnete er Italiens Fußballstadien als „furchtbar“. „Ihr seid eines der größten Fußballländer, habt viele Titel gewonnen – aber die schlechteste Infrastruktur unter den Top-Nationen“, kritisierte der Slowene.

Konsequenzen bereits spürbar

Die UEFA handelte bereits: Mailand wurde das Champions-League-Finale 2027 im San Siro entzogen. Ein deutliches Signal an Italien, das 2032 gemeinsam mit der Türkei die EM austrägt. Ceferin zeigte sich dazu vorsichtig optimistisch: „Die Regierung hat verstanden, dass sie handeln muss.“

Vertrauen in Gravina

Hoffnung setzt Ceferin in UEFA-Vizepräsident Gabriele Gravina: „Er wird alles tun, um die Lücke zu schließen.“ Ob Italiens Stadien bis 2032 EM-tauglich werden, bleibt abzuwarten.

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