Immer, wenn es ihn überkommt, greift ein 32-Jähriger von hinteren Teenies und Frauen an. Die Polizei ermittelt in 23 Fällen, es könnten aber noch wesentlich mehr sein.
Wien. Die jetzt bekannt gewordenen Fälle spielten sich alle von Mai bis Dezember des Vorjahres ab – und alle seltsamerweise an derselben Tatörtlichkeit, nämlich der Straßenbahnunterführung in der Kliebergasse in Margareten. Dabei näherte sich der Angreifer stets von hinten, um den Opfern im Alter von 13 bis 65 Jahren auf den Po zu schlagen oder sie im Genitalbereich zu berühren. Danach rannte er ebenso schnell davon wie er aufgetaucht war.
Wie oe24 erfuhr, wurde der Verdächtige, ein 32-jähriger Türke als Serien-Grapscher bereits ausgeforscht, wurde allerdings von Gericht nur auf freiem Fuß angezeigt. Daraufhin tauchte er unter, und weil inzwischen noch mehr von ihm begangene Sexualdelikte (im üblichen modus operandi) aktenkundig wurden, sucht die Polizei nun wieder nach ihm. Wobei die Ermittler überzeugt sind, dass es noch viel mehr Opfer über einen noch viel längeren Zeitraum geben dürfte.
Mögliche weitere Betroffene werden ersucht, sich bei der Kripo zu melden.
Sachdienliche Hinweise zu den Vorfällen werden (auch anonym) beim Landeskriminalamt Wien oder telefonisch unter 01 31310 33315 entgegengenommen.


