Der US-Präsident macht einmal mehr eine 180-Grad-Wende in der Russland-Politik.  

US-Präsident Donald Trump telefonierte am Montag zwei Stunden lang mit Kreml-Chef Wladimir Putin. Nachher nannte er das Gespräch mit Putin „ausgezeichnet“ in Ton und Atmosphäre: „Ich glaube, es ist sehr gut gelaufen.“ Beide Seiten könnten nun „sofort Verhandlungen über eine Waffenruhe aufnehmen“.

Die „New York Times“ berichtet nun, dass Trump nach seinem Putin-Telefonat Selenskyj sowie europäischen Staats- und Regierungschefs erklärt habe, „dass Russland und die Ukraine selbst eine Lösung für den Krieg finden müssten“.

Kehrtwende

Die USA sind nun offenbar damit zufrieden, dass Moskau bereit ist, mit Kiew zu verhandeln. Trump hat also seine Forderung nach einer Waffenruhe aufgegeben. Das Weiße Haus zog zudem „seine eigenen Drohungen zurück, sich einer europäischen Druckkampagne anzuschließen, die neue Sanktionen gegen Russland einschließen würde“. Das Blatt beruft sich dabei auf gleich sechs Informanten.

Trump soll nach dem Telefonat neben Selenskyj auch Friedrich Merz, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sowie Finnlands Präsident Alexander Stubb über die Kehrwende informiert haben.

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