Drama pur im Santiago Bernabéu! Real Madrid steht nach einem unglaublichen Thriller im Finale der Copa del Rey – und das, obwohl es lange Zeit so aussah, als würde alles in einem Albtraum für die Königlichen enden. 

Im Semifinal-Rückspiel gegen Real Sociedad trennten sich die beiden Teams mit einem spektakulären 4:4. Doch die wahre Dramatik spielte sich in der Abwehr von Madrid ab – und dort war vor allem David Alaba der ungewollte Hauptdarsteller. Der ÖFB-Kapitän schenkte den Basken gleich zwei Eigentore und mischte sich zudem auch bei einem weiteren Gegentreffer kräftig ein.

Doch der Fußballgott hatte ein anderes Drehbuch: Durch den 1:0-Sieg im Hinspiel jubelten die Blancos am Ende – und das verdankten sie Alaba-Ersatzmann Antonio Rüdiger (93.), der in der Verlängerung den entscheidenden Treffer erzielte.

Ancelotti: »Hat ein sehr gutes Spiel gemacht«

Von Trainer Carlo Ancelotti musste sich Alaba nach der Partie keine Vorwürfe anhören – ganz im Gegenteil: „Es war etwas Pech dabei. Alaba ist zweimal unglücklich an den Ball gekommen. Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Es sind Dinge, die passieren können“, stärkte der Italiener dem Wiener, der erstmals seit 9. März wieder in der Startformation stand, den Rücken.

Von der spanischen Presse kam hingegen nicht ganz so viel Zuspruch. Die „AS“ mutmaßt: „Diese Nacht wird er so schnell nicht vergessen“, während die „Marca“ mit den Worten „Alaba, was für ein Pech!“ auf die missglückte Leistung des Österreichers anspielte.Alaba selbst hielt sich nach diesem Abend zum Vergessen noch bedeckt. Doch der Blick geht bereits nach vorne: Das große Finale am 26. April in Sevilla. Für Real geht es um die insgesamt 21. Cup-Trophäe, die erste seit 2023. Dort geht es gegen den Sieger aus Atletico Madrid – FC Barcelona.

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