Die Nummer eins der Tenniswelt, Jannik Sinner, ist in einen Doping-Vorfall verwickelt.
Am Montag gewann Tennis-Star Jannik Sinner im Finale von Cincinnati, gegen US-Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 20), noch sein drittes ATP-1000er-Turnier (7:6 (4), 6:2). Nun droht der Erfolg des Südtirolers allerdings von einem Doping-Vorfall überschattet zu werden: Die Nummer eins der Welt wurde positiv auf Steroide getestet.
Keine Sperre für Sinner
Und das gleich zweimal! Die beiden positiven Doping-Tests sollen bereits im März stattgefunden haben. Doch anstatt gesperrt zu werden, musste der 23-Jährige „nur“ etwas von seinem Preisgeld und seinen gesammelten Punkten aus dem Turnier in Indian Wells liegen lassen. Denn sein Physiotherapeut soll ein Produkt, das Clostebol enthielt, für einen Schnitt in seinem Finger verwendet und den Tennis-Star dann behandelt haben – die verbotene Substanz sei somit nicht beabsichtigt in seinen Körper gelangt. Das ist in einer Stellungnahme seines Teams auf Instagram zu lesen.
Ab Montag tritt Sinner bei den US Open in New York City an, dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Dort zählt er neben Titelverteidiger Novak Djokovic (ATP 2), sowie dem Triumphanten aus dem Jahr 2022, Carlos Alcaraz (ATP 3) zum engeren Favoritenkreis.


