Auch die Hauptstadt Santiago war betroffen und der Bergbau im weltgrößten Kupferproduzenten wurde unterbrochen. Innenministerin Carolina Toha sagte, der Blackout sei durch einen Ausfall einer Übertragungsleitung im Norden des Landes verursacht worden. Einen Cyberangriff schloss sie als Ursache aus. Der Strom solle in den “kommenden Stunden” wieder verfügbar sein.
U-Bahn auch betroffen
In der Hauptstadt funktionierten die Straßenlaternen nicht. Die U-Bahn von Santiago war ebenfalls betroffen. Einem Insider zufolge fiel auch in der weltgrößten Kupfermine, Escondida, der Strom aus. Der staatliche Kupferkonzern Codelco teilte mit, alle seine Minen seien betroffen. Der Kupferbergbau in Chuquicamata, Andina, Salvador und El Teniente sei ohne Strom, die übrigen Minen würden mit Notstromaggregaten teilweise weiterbetrieben. Antofagasta erklärte, das Unternehmen betreibe seine Bergwerke mit Notstromaggregaten weiter.