Bagnaia nimmt einen Sieg in die Pause mit, Márquez Schmerzen

0
48

Am Ende war es dann doch ein souveräner Sieg. Francesco Bagnaia konnte im letzten Renndrittel seine Verfolger abschütteln und gewann nach 118 Kilometern den Grand Prix der Niederlande in Assen. Der Ducati-Pilot aus Italien baute damit seine WM-Führung auf Jorge Martin (ESP) auf 35 Punkte aus und machte den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung.

„Das ist fantastisch, denn es war nicht leicht“, jubelte der Sieger. „Ich war ziemlich am Limit, aber diese Strecke mit diesem Publikum ist großartig.“ Damit wollte sich der Italiener nicht anbiedern, tatsächlich hat er die Strecke von Assen auf seinem Oberarm tätowiert.

Landsmann Marco Bezzecchi (Ducati) fuhr auf Rang zwei und glaubte, „das Beste herausgeholt“ zu haben. Aleix Espargaró belegte im Rennen Platz drei.

KTM-Pilot Brad Binder erwischte einmal mehr einen sensationellen Start und setzte sich an die Spitze, als Dritter fuhr er über die Ziellinie. Doch der Südafrikaner musste einen Platz hergeben, in der letzten Runde hatte er zum zweiten Mal die Streckenbegrenzung überfahren, was die Strafe zur Folge hatte.

Jack Miller stürzte ebenso aus dem Rennen wie Fabio Quartararo, der seinen französischen Landsmann Johann Zarco mitnahm.

Die Hiobsbotschaft für die Fans kam kurz vor dem Start zum Grand Prix der Niederlande in Assen. Marc Márquez zog seine Nennung für das Rennen zurück, er wurde wegen einer Rippenfraktur für „nicht rennfit“ erklärt. Auf Instagram schrieb er: „Ich bin in Assen schon nicht bei 100 Prozent angekommen. Zusätzlich zu der Verstauchung und dem Fingerbruch habe ich eine gebrochene Rippe, die mir große Schmerzen bereitet hat.“

Márquez ist vor dem Sprintrennen am Samstag zum 14. Mal (!) in dieser Saison gestürzt. Den Sprint beendete er auf Rang 17 und sprach danach vom „schlimmsten Moment in meiner Karriere“. In den nächsten Wochen möchte sich der sechsfache MotoGP-Weltmeister nun erholen. Zeit dafür hat er genug, das erste Rennen nach der Sommerpause ist am 6. August in Silverstone. Danach folgt Österreich am 20. August.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein