Großer Schock für die Familie Hanke! Erik Hanke, der Vater des SPÖ-Infrastrukturministers Peter Hanke, ist am Samstag verstorben.
Auf Instagram teilte der Bundesminister mit, dass sein Vater im Alter von 92 Jahren verstorben ist. „Der Verlust eines Familienmitglieds ist immer schmerzvoll. Mein Vater war aber so viel mehr für mich: Freund, Mentor, aber auch liebevoller Kritiker und eine unerschütterliche Stütze“, schrieb Peter Hanke am Sonntag.
Sein Vater hatte ihn sehr geprägt: „Er hat mich gelehrt, jedem Menschen mit Respekt zu begegnen, ihre Wahrheiten anzuerkennen und das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen.“ Für den SPÖ-Politiker war er sogar sein Vorbild: „Er war mein politisches Vorbild – und ist es bis heute! In meiner Arbeit als Bundesminister folge ich seinem Beispiel mit großer Wertschätzung und Überzeugung.“
Auch der ORF trauert
Der ORF trauert mit Peter Hanke mit. Erik Hanke war der langjährige „Licht ins Dunkel“-Präsident und Vorstand der Wiener Kinderfreunde. Der Generaldirektor Roland Weißmann teilte sein Mitleid: „Erik Hanke war ein Mensch, der über soziales Engagement nicht nur gesprochen, sondern es in zahlreichen Funktionen auch vorgelebt hat – und das bis weit über sein Berufsleben hinaus. Der ORF wird dem langjährigen ‚Licht ins Dunkel‘-Präsidenten für immer in Dankbarkeit verbunden bleiben. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.“
Lange Karriere
Erik Hanke wurde 1933 in Wien geboren. Er hat eine lange Karriere bei der Gewista Werbegesellschaft. 1974 übernahm Hanke als Generaldirektor die Leitung. Unter ihm wurde das Firmenzentrum erbaut und das Netz an Plakatflächen wurde kontinuierlich ausgebaut. Er intensivierte die Forschung zur Wirkung von Plakaten und Aufmerksamkeitswerten.
Peter Hanke war von 1971 bis 1991 im Wiener Gemeinderat aktiv. Er übernahm sogar 1987 den Vorsitz im Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Familie und Soziales.