Blutiges Finale bei der Parade der Super Bowl-Sieger. Am Mittwochnachmittag feuerte zwei bewaffnete Männer in die Menge. Tatort: der Bahnhof der Stadt. Mehrere Menschen wurden verletzt, mindestens einer getötet.

Wie die Polizei bestätigte sollen Mittwoch in Kansas City, Missouri, mehrere Menschen angeschossen worden sein, nachdem sich die Fans der Mannschaft versammelt hatten, um mit einer Parade und einer Kundgebung den Super-Bowl-Sieg des Teams um Star-Quarterback Patrick Mahomes zu feiern.

Die Schießerei ereignete sich westlich der Union Station, als die Zuschauer und Feiernden das Stadion verließen. Panik brach aus, Menschen verließen fluchtartig das Areal, sprangen über Absperrungen. Mindestens acht bis zehn Personen sollen verletzt worden sein.

Spieler und Trainer waren entlang einer 3,22 Kilometer langen Strecke mit einem roten Doppeldeckerbus unterwegs. Pop-Superstar Taylor Swift begleitete ihren Freund Travis Kelce bei der Parade laut Medienberichten nicht. Da viele Schulen für den Tag geschlossen blieben, waren auch zahlreiche Kinder unter den Fans.  

Nach Angaben der Polizei von Kansas City wurden zwei bewaffnete Personen festgenommen. Einer von ihnen trug einen komplett roten Jogginganzug. Noch ist unklar, ob es sich dabei um den oder einen der Schützen handelt.

Die Kansas City Chiefs hatten am Sonntag in Las Vegas in einem spannenden Finale der National Football League (NFL) die San Francisco 49ers nach Verlängerung mit 25:22 bezwungen. Die Chiefs hatten die Vince Lombardi Trophy zuvor bereits 1970, 2020 und 2023 gewonnen.

Zu der Feier am Mittwoch waren etwa eine Million Paradebesucher und 600 Polizeibeamte erwartet worden. Unter ihnen auch die Gouverneurin von Kansas, Laura Kelly, die sich hernach auf sozialen Medien meldete: „Ich wurde evakuiert und bin außer Gefahr. Ich ermutige alle, den Anweisungen und Updates von @kcpolice zu folgen. Bitte bleiben Sie sicher.“  

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