Mohamed bin Zayed Al Nahyan schickte „Armada an Leuten“ aus, um Millionen aufzuspüren. Ihm geht es „um die Ehre“.

Insgesamt eine halbe Milliarde Euro habe Abu Dhabis Staatsfonds Mubadala in René Benkos Signa investiert, berichtete der Spiegel am Samstag. Nun verlangt er inklusive Zinsen 713 Millionen Euro vom Tiroler zurück. Gelingt dies nicht, will das Königshaus besagte Summe notfalls abschreiben. Das gilt aber nicht für die vielen Millionen, die Benko von der Familie selbst bekommen hat. 

„Armada an Leuten“ soll 250 Millionen aufspüren

Dem Spiegel-Bericht zufolge pocht Abu Dhabis Kronprinz Mohamed bin Zayed Al Nahyan auf 250 Millionen Euro, die Benko direkt von ihm erhalten haben will. Dem Kronprinzen gehe es vor allem „um die Ehre“, um öffentlich nicht als „Depp“ dazustehen. Weil er „Betrug“ wittert, soll er eine „Armada an Leuten“ entsandt haben, die das Geld aufspüren soll.

Benko wird „nun wohl mehr Bodyguards benötigen“

Wie ein Insider dem Spiegel berichtete, meint es die Königsfamilie ernst. Benko werde „nun wohl mehr Bodyguards benötigen“, ist er sich sicher. Kommentieren wollten Abu Dhabis Scheichs die Angelegenheit nicht, ebenso wenig wie René Benko selbst.

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