Tel Aviv. Mit der Wizzair sollte es für ÖVP–Staatssekretär Alexander Pröll am Sonntag – die Austrian Airlines fliegt auch Sicherheitsgründen derzeit Israel nicht an – zum Ben Gurion Flughafen nach Tel Aviv gehen.
Es ist die erste Reise eines Regierungspolitikers dieser neuen Dreier–Koalition in den jüdischen Staat.
In Israel selbst herrscht nach eineinhalb Jahren Kriegszustand nach dem Hamas–Terrormassaker gegen israelische Zivilisten eine Mischung aus Gewöhnung an das Grauen und permanenter Ausnahmezustand aufgrund der häufigen Raketenangriffe.
Auch Pröll wurde im Vorfeld gewarnt, dass seitens der Hamas immer wieder Raketen auf Israel geworfen werden.
Raketenangriffe im Süden des Landes
Iron Dome. Raketen, die in Tel Aviv fast immer von Iron Dome – dem Raketenabwehrschirm – abgefangen werden. Der Raketenabwehrschirm, der aber im Süden des Landes kaum noch funktioniert. Genau dort zieht es Pröll – oe24 begleitet ihn – am Montag hin.
Pröll im Kibbutz Be‘eri bei Tal Shohan
Der Anti–Antisemitismus–Beauftragte Pröll will dann das Kibbutz Be‘eri an der Grenze zum Gazastreifen besuchen. Dort soll ihm Tal Shohan die austro–israelische Ex–Geisel zeigen wie er von der Hamas Terroristen entführt wurde und wie es ihm über ein Jahr in den Händen der Hamas erging.Erinnerungsstätte Nova FestivalDanach soll es weiter zum Nova Festival Memorial gehen, wo Überlebende ebenfalls erzählen sollen, was sie beim Massaker erlebt hatten.Und das hoffentlich ohne Raketenbeachüsse der Hamas. Isabelle Daniel, Israel


