Die Pollensaison 2025 hat bereits begonnen und bringt wieder jede Menge Herausforderungen für Allergiegeplagte mit sich. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich der Frühling jedoch trotz Allergie unbeschwerter genießen. 

Die Temperaturen steigen und das Wetter wird mancherorts bereits frühlingshaft. Damit steht auch die Pollensaison in den Startlöchern. Bereits jetzt fliegen die Pollen von Frühblühern wie Hasel und Erle durch die Luft und sie führen bei Allergikern schnell zu lästigen Symptomen wie Niesen, juckenden Augen und einer verstopften Nase. Aber keine Sorge: Mit den richtigen Maßnahmen können Sie sich effektiv schützen und die Symptome deutlich reduzieren.

Die Pollensaison beginnt immer früher

Experten zufolge setzt der Pollenflug durch den Klimawandel jedes Jahr früher ein. Milde Winter führen dazu, dass Pflanzen bereits im Jänner oder Februar blühen, was die Leidenszeit für Allergiker verlängert. Zusätzlich sorgt die zunehmende Luftverschmutzung dafür, dass Pollen aggressiver werden. Schadstoffe und Feinstaub verändern ihre Struktur, sodass sie leichter in die Atemwege eindringen und stärkere allergische Reaktionen auslösen können. Das kann bei empfindlichen Personen sogar zu asthmatischen Beschwerden führen.

Wie Sie sich schützen können

Halten Sie sich fern von Pollenquellen

Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, Pollenquellen zu meiden. Besonders in der Nähe von blühenden Bäumen und Wiesen ist die Konzentration in der Luft besonders hoch. Wer stark auf Pollen reagiert, sollte Spaziergänge und sportliche Aktivitäten im Freien an Tagen mit hoher Belastung vermeiden. Pollenflug-Apps und Online-Dienste helfen, sich über die aktuelle Situation zu informieren und Aktivitäten entsprechend zu planen. Generell sind die Werte morgens auf dem Land und abends in der Stadt am höchsten.

Innenräume pollenfrei halten

Auch in Innenräumen ist es wichtig, sich vor Pollen zu schützen. Während der Hauptflugzeiten sollten Fenster möglichst geschlossen bleiben, damit die Pollen gar nicht erst in die Wohnung gelangen. Ein Luftreiniger mit speziellem Pollenfilter kann zusätzlich für eine bessere Luftqualität sorgen. Wer lüften möchte, sollte das am besten früh morgens oder nach einem Regenschauer tun, wenn die Luft pollenärmer ist. Kleidung sollte nach dem Aufenthalt im Freien nicht im Schlafzimmer abgelegt werden, da sich Pollen in den Fasern sammeln. Auch das Haarewaschen am Abend kann helfen, Beschwerden in der Nacht zu vermeiden.

Medizinische Behandlungsmöglichkeiten

Zur Linderung von Symptomen gibt es verschiedene medizinische Behandlungsmöglichkeiten. Antihistaminika helfen, allergische Reaktionen wie Niesen und Augenreizungen zu reduzieren. Kortisonhaltige Nasensprays wirken entzündungshemmend und können eine verstopfte Nase befreien. Eine langfristige Lösung bietet die sogenannte Hyposensibilisierung, auch Immuntherapie genannt. Durch eine regelmäßige Verabreichung kleiner Mengen des Allergens in Form von Spritzen, Tabletten oder Tropfen kann das Immunsystem nach und nach an die Pollen gewöhnt werden, sodass die Beschwerden langfristig abnehmen.

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