45.000 Läufer jagen beim Vienna City Marathon nach neuen Rekorden. Auf Allergiker warten allerdings zusätzliche Herausforderungen.
Am kommenden Sonnta erwartet die Teilnehmer des Vienna City Marathons (VCM) ein weiteres Hindernis: Der Pollenflug der Birke erreicht seine Hauptblütezeit. Trotz unbeständigen Wetters zu Beginn des Jahres wird die Birke ihre Hauptblütezeit am Marathon-Wochenende erreichen, was zu hohen Pollenkonzentrationen führen kann. Besonders bei frühlingshaftem Wetter ohne Regen müssen Allergiker mit starken Belastungen rechnen. Auch die Esche spielt noch eine Rolle, deren Blüte in diesem Jahr intensiv und länger als üblich war.
Esche und Hainbuche verstärken die Symptome
Die Esche hat ihre Hauptblüte fast abgeschlossen, dennoch wird am VCM-Wochenende noch Pollenflug erwartet. Allergiker sollten also weiterhin auf der Hut sein. Doch nicht nur die Esche, auch die Hainbuche trägt zu einer erhöhten Belastung bei. Als Mitglied der Birkenfamilie ähnelt sie der Birke in ihrer Pollenstruktur und kann besonders für Birkenallergiker problematisch sein. Bereits Ende März wurden erhöhte Pollenkonzentrationen gemessen, die weiterhin zu spüren sein werden.
Weniger Sorgen um Gräser und andere Allergene
Positiv für die Marathonläufer: Weitere allergene Pollen, wie die der Gräser, werden zum Marathonwochenende noch kein Thema sein. Auch Eiche, Buche und Platane haben ihre Blüte noch nicht begonnen, sodass eine zusätzliche Belastung durch diese Pflanzen auszuschließen ist. Der Pollenflug von Hasel und Erle ist bereits vorbei.
Vorbereitung ist alles: Tipps für Allergiker
Das Pollenservice Wien der MedUni Wien empfiehlt Allergiker, sich gut vorzubereiten. „Bei trockenen, frühlingshaften Bedingungen sollten Pollenallergikermedikamentös vorsorgen“, rät Maximilian Bastl. Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen während des Laufs können den direkten Kontakt mit den Pollen verringern. Detaillierte Prognosen und Tipps zur Pollenbelastung entlang der Laufstrecke werden auf der Website des Pollenservice veröffentlicht, um den Läufer bestmöglich zu helfen.