Das Bundesland ohne Bundesliga-Profimannschaft schickt sich, nach der Ära von Gerhard Milletich, erneut an, einen Präsidenten im ÖFB zu stellen.
Doch wer ist eigentlich der heiß gehandelte Kandidat Johannes Wutzlhofer? Der 47-jährige Jurist ist langjähriges Mitglied des Bundesliga-Strafsenats und bekennender Rapid-Fan. Wutzlhofer folgte im Dezember 2024 auf Georg Pangl als Präsident desburgenländischen Verbandes.
Öffentliche Suche
Gegenüber dem ORF bestätigte Wutzlhofer, dass andere Landesverbände ihn für geeignet hielten. So sprach er auch mit den Vertretern des ÖFB-Wahlausschusses, die derzeit das Feld der Kandidatinnen und Kandidaten sondieren. Ob die öffentlich bekannt gewordene Suche nach Fürsprechern ein Vorteil für Wutzlhofer ist, darf bezweifelt werden.
Vorsitz der Trainerakademie ist verwaist
Fix ist: Wutzlhofer hätte Chancen auf den ÖFB-Job, wenn sich der als Favorit gehandelte Christian Jauk – Präsident von Sturm Graz und Aufsichtsratsmitglied der Bundesliga – gegen eine Kandidatur entscheiden sollte. Ansonsten ist Wutzlhofer im Burgenland gefordert. Denn seit Georg Pangls Abschied ist unter anderem der Vorsitz der Trainerakademie verwaist.