FPÖ und ÖVP einigen sich in Niederösterreich auf eine volle Nulllohnrunde für Regierungsmitglieder. Konkret bedeutet dies, dass die Landeshauptfrau, die beiden LH-Stellvertreter sowie sämtliche Landesräte keine Gehaltserhöhung erhalten werden.

Auch die Landtagsabgeordneten erhalten bis Ende Juni keinen Cent mehr, erst ab 1. Juli 2025 erhalten die Abgeordneten 4,6 Prozent mehr. Für alle niederösterreichischen Bürgermeister gilt die „Beamtenregelung“ ab 1. Jänner 2025 (Anm: 3,5 % und sozial gestaffelt mit Mindest- und Maximalbeträgen).

„Wir Freiheitliche sind der festen Überzeugung, dass die Nulllohnrunde für Spitzenpolitiker der sauberste und ordentlichste Weg ist. Gerade in Zeiten der Preisexplosion und wirtschaftlichen Schieflage, wo viele Familien mit steigenden Kosten kämpfen und unter der Inflation leiden, ist das ein ehrliches Zeichen der Solidarität – nämlich bei den eigenen Bezügen die Erhöhung zu streichen und eine volle Nulllohnrunde sicherzustellen. Alles andere wäre in Zeiten wie diesen ein falsches Signal. Wir wollen zeigen, dass wir die Herausforderungen der Bürger ernst nehmen“, so LH-Stellvertreter Udo Landbauer, der sich massiv für die Nulllohnrunde stark gemacht hatte.

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