Die Bauarbeiten starten noch im Frühjahr. Im Laufe des Jahres sollen diese abgeschlossen sein.
Sogenannte Trendsportarten wie Skateboarden, BMX, Inline-Skating und Scooter-Fahren erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Insbesondere das Skateboarden hat durch seine Aufnahme ins olympische Programm 2020 eine enorme Aufwertung erfahren. Mit seiner dynamischen Mischung aus Sport und Lifestyle spricht es nicht nur Jugendliche an und ist längst nicht mehr nur ein Nischensport. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der steigenden Nachfrage nach hochwertigen Anlagen wider, die den Ansprüchen dieser vielseitigen Sportarten gerecht werden.
Der Skatepark in Urfahr, gleich neben der neuen Eisenbahnbrücke, zählt zu den größten Skateparks in Österreich und hat in der Szene überregionale Bedeutung. Allerdings ist er mittlerweile in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den aktuellen Standards. Deshalb hat sich die Stadt Linz in einer Kooperation mit der voestalpine dazu entschlossen, den Skatepark umfassend zu revitalisieren und auf ein neues Niveau zu heben.
„Mit dem ‚voestalpine plaza‘ entsteht ein einzigartiges Sportareal, das Sportler begeistert und Linz als innovative Sportstadt weiter stärkt“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer. „Diese Anlage wird neue Impulse für die sportliche Entwicklung setzen und darüber hinaus ein sozialer Treffpunkt sein, der die Gemeinschaft fördert.“
„Wir möchten den Skater, BMXer und weiteren Sportlern etwas wirklich Besonderes bieten“, ergänzt Sportstadträtin Karin Hörzing. „Dieser Skatepark wird ein Ort, an dem Sport und Begegnung aufeinandertreffen. Es war uns von Anfang an wichtig, die Wünsche und Ideen der Nutzer in die Planung mit einzubeziehen. Durch ihre Beteiligung können wir ein Projekt realisieren, das den Ansprüchen aller gerecht wird. Auch die Unterstützung und das Engagement der voestalpine Stahl GmbH sind in dieser Form einzigartig in Österreich. Ich bin sehr stolz und dankbar für diese außergewöhnliche Kooperation.“
Von Beginn an standen die Anliegen der Sportler im Mittelpunkt der Planung. Workshops und Treffen mit Skateboarder, Inlineskater, Scooterfahrer, BMX-Fahrer und weiteren Gruppen, unter anderem im Linzer Skateshop Radix, führten zu einem gemeinsam ausgearbeiteten Konzept und Design.
Experte für Planung an Land gezogen
Der Community und der Stadt Linz selbst war es besonders wichtig, für dieses Projekt einen Experten zu finden, der die Ideen und Wünsche der zukünftigen Nutzer versteht und diese auch auf höchstem Niveau umsetzt. Mit dem Skatepark-Designer Darko Stevanovic, der bereits zahlreiche Skatepark-Projekte in Österreich und darüber hinaus erfolgreich umgesetzt hat, wurde ein erfahrener Partner gefunden, der genau das bietet: eine durchdachte Gestaltung, die sowohl Anfänger als auch Profis anspricht und den Skatepark „voestalpine plaza“ zu einem Highlight in seiner Portfolio-Liste macht.
Die Bauarbeiten für den neuen Skatepark beginnen im Frühjahr 2025 und sollen im Laufe des Jahres abgeschlossen werden. Mit diesem Projekt setzen die Stadt Linz und die voestalpine Stahl GmbH ein klares Zeichen für die Bedeutung von Sport, Innovation und Gemeinschaft.