“Null fianzieller Spielraum” vor Amtsantritt von Carmen Jeitler-Cincelli.

Beim ersten Kassasturz fand die designierte Badener Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli offenbar eine schlechte Finanzsituation vor. Die ÖVP-Nationarätin spricht angesichts der geplanten Dreierkoalition für die Kurstadt von einer “angespannten finanziellen Lage”, wie der ORF berichtet.

Vier Millionen mehr Schulden

Badens Schuldenstand sei im Vorjahr von 15,9 Millionen auf 19,6 Millionen Euro gestiegen. Neben steigenden Kosten und weniger Ertragsanteilen als erwartet, nannte Jeitler-Cincelli unter anderem auch teure Projekte als Ursachen. Auch neue Infrastrukturprojekte würden einige anstehen, etwa eine neue Kläranlage oder Investitionen in die Wasserversorgung.

Harsche kritik am Vorgänger und Parteikollegen

Für notwendige Reformen habe in den vergangenen Jahren „der Mut gefehlt“ und damit kritisiert sie ihren Vorgänger und Parteikollegen Stefan Szirucsek, der seit 2016 Stadtchef war. Jeitler-Cincelli habe sich bezüglich der neuen Infrastrukturprokejte bereits an das Land NÖ um Hilfe gewendet.

Das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung werde ab März bei der Budgetkonsolidierung unterstützen, um die Finanzlage so schnell wie möglich zu stabilisieren. Man wolle die Konsolidierung selbst schaffen und „nicht unter Kuratel des Landes gestellt“ werden, wurde betont.

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