Kein Tag ohne Aufregung um die ÖFB-Spitze.

Während ÖFB-Präsident Wolfgang Bartosch in einem Telefonat mit Teamchef Rangnick offenbar versuchte, die Wogen zu glätten, zog Roland Schmid seine Kandidatur zurück. Der ÖFB habe sich „zu einer Muppets-Show“ entwickelt, wird Schmid im Kurier zitiert, und er wolle nicht Teil dieser Show sein. Am Mittwoch (9. April) will sich das ÖFB-Präsidium auf den oder die Namen, die für eine Kandidatur infrage kommen, einigen.

Was die über die Medien ausgetragenen Differenzen zwischen der ÖFB-Spitze und Rangnick betrifft, rudert der Verbands-Boss zurück.  Am Wochenende sei es telefonisch zu einer Klarstellung gekommen, berichtete Bartosch im Kurier. „Das Thema ist ausgesprochen und ausgeräumt. Ich kann nur sagen, dass ich und das Präsidium voll zu Rangnick stehen. Das Motto ist jetzt: Für Rangnick eintreten“, sagte der Steirer.

„Ungeschickte Äußerungen“

Bartosch sprach von „ungeschickten Äußerungen“ von seiner Seite, die in der Vorwoche zu Irritationen geführt hatten. Der interimistisch agierende ÖFB-Boss hatte in einem Interview mit dem „Profil“ Zweifel an Rangnicks Teamfähigkeit („Rangnick ist sehr schwierig“) erkennen lassen. Niederösterreichs Landeschef Johann Gartner äußerte sich außerdem kritisch zur bisherigen Bilanz des Deutschen.

Bartosch relativierte seine Aussagen bereits kurz darauf wieder. Medial wurde danach auch im Ausland kolportiert, dass Mitglieder des ÖFB-Präsidiums Rangnick loswerden wollten. Dazu passend mehrten sich Berichte, wonach Borussia Dortmund weiter an einem Engagement des 66-Jährigen interessiert sei. Rangnicks Vertrag mit dem ÖFB läuft bis zur WM-Endrunde 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Die Qualifikation dafür ist das erklärte Ziel.

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