Der Vienna Geospace Hub ist ein Innovationslabor, das Satelliten- und Geodaten verwendet, um Wien klimafit zu machen. Ziel ist es, wertvolle Daten, die bislang zu wenig genutzt werden, effektiv für die Stadtplanung und Energieversorgung einzusetzen. Diese will man entsprechend aufbereiten, analysieren und visualisiert zur Verfügung stellen, wie es im Kurier heißt.
Satelliten ermöglichen unter anderem präzisere Temperaturprognosen, um besonders heiße Bereiche in der Stadt, sogenannte Hitzeinseln, zu identifizieren. Mit diesen Erkenntnissen kann die Stadt gezielt Maßnahmen ergreifen, wie das Pflanzen von Bäumen, um die Temperaturen zu senken. Zudem können Veränderungen im Gebäudebestand visualisiert werden, um die Stadt besser an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.
Seit November 2024 arbeitet der Geospace Hub mit Partnern wie dem AIT und Geosphere Austria zusammen, um eine datenbasierte Grundlage für Klimaanpassungsmaßnahmen zu schaffen. Das Projekt nutzt kostenlos verfügbare Copernicus-Daten und setzt auf die Integration von KI-Algorithmen, um die Satellitenbilder effektiv auszuwerten und die Ergebnisse mit klassischen Messmethoden zu validieren. Bis 2028 soll das Projekt weiter ausgebaut werden, um die Stadt nachhaltig zu gestalten.


