Mikroplastik im Körper – eine tickende Zeitbombe.
Mikroplastik ist in unzähligen Alltagsprodukten enthalten, wie in Kaugummis oder Teebeuteln. Die winzigen Partikel sind weniger als fünf Millimeter groß und können biologisch nicht abgebaut werden, weshalb sie Tausende von Jahren überdauern können. Forscher haben nun erschreckende Bilder veröffentlicht, die zeigen, wie sehr Mikroplastik den menschlichen Körper schädigt. Vom Haarausfall über Hautausschläge bis hin zu Gewichtszunahme – die Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind alarmierend, wie Daily Mail berichtet.
Bei geringer Exposition, wie durch Nahrung oder Luft, können Hautirritationen, Verdauungsprobleme und Müdigkeit auftreten. Bei stärkerer Exposition, etwa durch den Verzehr von verarbeitetem Essen oder Meeresfrüchten, sind vorzeitige Hautalterung, Atembeschwerden und hormonelle Störungen möglich. Schwere Exposition kann zu chronischen Hauterkrankungen, verminderter Lungenfunktion und sogar zu Problemen im Gehirn (zB Gedächtnisstörungen) führen.
Vor diesem Hintergrund sprechen Forscher Empfehlungen aus, wie die Aufnahme von Mikroplastik reduziert werden kann. Dazu gehören die Nutzung von Glas- oder Metallflaschen statt Plastik, das Vermeiden von Mikrowellen in Plastikbehältern und der Kauf von Produkten mit wenig Plastikverpackung. Experten warnen, dass die Aufnahme von Mikroplastik nicht mehr vermieden werden kann, solange die Plastikverschmutzung nicht als globales Problem angegangen wird.